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Taleera Nightsinger
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Beschreibung
Spezies:

Mensch

Geschlecht:

weiblich

Haarfarbe:

dunkelbraun

Augenfarbe:

grün

Körpergröße:

1,66 m

Biografische Daten
Geburtsdatum:

ca. 4 BBY

Todesdatum:

19 ABY

Geburtswelt:

Ryndellia-System

Posten/Tätigkeit:

Adeptin von Ascari'da Uruodo

Fraktion(en):

Kalakarai-Duumvirat

Admina
RS-Gruppe(n):

Dunkelseiter

Spieler:

Katsu






Die Kalakarai-Adeptin Taleera Nightsinger ist die Schülerin Ascari'da Uruodos, auch bekannt als Chaai Tenaca, und eine Dunkle Jedi des Duumvirats.

Als archetypische Dunkelseiter-Marodeurin ist Taleera vor allem für ihre Wildheit und Aggressivität berüchtigt, scheint ihrer Meisterin jedoch vollends ergeben zu sein. Sie tritt zumeist an der Seite oder im Schatten Tenacas auf und macht keinen Hehl aus ihrer derzeitigen Position. An Kleidung bevorzugt sie eine Hose aus schwarzem Leder sowie eine plattierte, bauchfreie Weste von gleicher Farbe. Stiefel und Handschuhe runden dieses Ensemble ab.

Ihre Waffe ist ein speziell angefertigter Teleskop-Elektrokampfstab, dessen Phrikummantelung selbst das Blocken von Lichtschwertangriffen erlaubt. Die Regler der Pulsgeneratoren sind fein genug, um von unangenehmen über betäubende bis hin zu tödlichen Stromstößen eine Vielzahl an Einstellungen zu erlauben. Diese Funktionalität würde den Stab neben der Verwendung als Waffe wohl auch zu einem hervorragenden Verhörinstrument machen, täte Taleera sie nicht ausschließlich zur Erniedrigung ihrer Gegner nutzen. In unbenutztem Zustand kann sich die Stangenwaffe zu einem Stab von knapp 35 Zentimeter Länge zusammenziehen, um in einem Holster am rechten Oberschenkel seiner Besitzerin getragen zu werden.

Nur wenige Kalakarai und eine Handvoll medizinischer Techniker wissen um die kybernetischen Arme Nightsingers, welche die einst im Kampf verlorenen Gliedmaßen ersetzen. Die hochwertigen Prothesen beginnen knapp oberhalb der Ellenbogen und sind von organischen Armen äußerlich nicht zu unterscheiden. Die behandelnden Medidroiden nahmen Taleera bei der Implantation auf Geheiß der Kalakarai hin auch die eigentlich gesunden Gelenke ab, um sie durch leistungsfähigere Kybernetik zu ersetzen. Geheime, zwischen der Servomechanik versteckte Mikrobomben und Peilsender dienen als zusätzlicher Pfand für Taleeras Loyalität gegenüber den Kalakarai.

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Teleskop-Elektrokampfstab (Spezialanfertigung)







LebenslaufBearbeiten

Jugend (4 BBY - 9 ABY)Bearbeiten

Als erste Tochter zweier Imperialer Geologen erblickte Taleera im Kaliida Shoals Medical Center das dort künstliche Licht der Welt, verbrachte jedoch den größten Teil ihrer Jugend auf dem die Galaxis durchkreuzenden Scoutschiff der Eltern. Da die zwei Geologen trotz ihrer Arbeit Zivilisten waren, blieben sowohl Taleera als auch ihre später auf einer Lazarettfregatte geborene Schwester Reneri von den Schrecken des Bürgerkrieges verschont. Da sie weder ihre Arbeit noch ihre Kinder aufgeben wollten, beschlossen die Eltern, beide Töchter an Bord mithilfe eines TTS-15-Droiden selbst zu unterrichten. Unregelmäßiger, aber ausreichender Kontakt mit anderen Individuen auf verschiedenen Raumhäfen und -stationen sowie eine ausgiebige Nutzung des HoloNet sorgten dafür, dass die Schwestern trotz all der Reisen einen gewissen Kontakt zur galaktischen Zivilisation pflegen konnten.

Nach neun Jahren im Pendel zwischen aufregenden Besuchen auf fremden Welten und langwierigen Reisen durch den Hyperraum fand das Glück der kleinen Familie jedoch ein jähes Ende, als das Erkundungsschiff - ein Orlean Star Explorer - auf der Waldwelt Kashyyyk abstürzte. Die Hintergründe des Crashes wurden nie aufgeklärt, selbst nachdem Rettungsmannschaften Jahre später die Wrackteile ausfindig gemacht hatten. Eingebrachte Theorien reichen von schlichtem Maschinenversagen bis hin zu einem Wookiee-Anschlag im Zuge der 5 ABY tobenden Rebellion gegen die Imperialen Besatzungstruppen.

Anders als ihre Eltern überstanden die Mädchen den Absturz, und Taleera kümmerte sich fortan ebenso beschützend wie umsorgend um die zwei Jahre jüngere Reneri. Doch auch die aus dem Wrack geretteten Rationen reichten nur wenige Monate, so dass sich beide Schwestern schon bald gezwungen sagen, sich irgendwie von dem zu ernähren, was ihnen diese neue, gefährliche Welt zu bieten hatte. Orientierungslos irrte das Paar durch das unbekannte Terrain, stets nur darauf bedacht, den nächsten Morgen zu erleben. Den Torso des Mentordroiden, von beiden Kindern liebevoll Mister Teatea genannt und nunmehr das Einzige, was den Schwestern neben sich selbst noch vom alten Leben geblieben war, schleppten sie mit. Die erstaunlich anpassungsfähige K.I. des Droiden erwies sich als unersetzbar, waren TTS-15s Speicherbänke doch auch mit einem Leitfaden für Camping in der Wildnis sowie grundlegenden Informationen über Flora und Fauna Kashyyyks ausgestattet.

Trotz der nützlichen Hinweise des Droiden grenzte es beinahe an ein Wunder, dass die beiden Kinder über längere Zeit mehr oder minder unbeschadet in der Wildnis des Planeten überleben konnten. Wohl war es zu dieser Zeit, dass sich bei beiden oder zumindest einem der Mädchen eine latente Machtsensitivität hervortrat, welche Taleera und Reneri dazu befähigte, gefährliche Wildtiere oder Pflanzen unbewusst zu umgehen. Das Glück, auf eine Siedlung der eingeborenen Wookiees zu stoßen, hatten beide dennoch nicht.

Etwa zwei Jahre nach dem Absturz verlor Reneri letztendlich ihr Leben, als die Waisen bei der Nahrungssuche ein kleines Kinrath-Nest aufschreckten. Im Schock und von Angst erfüllt ergriff Taleera die Flucht, die Schreie der Schwester und das Klackern von chitingepanzerten Beinen noch lange in den Ohren habend. Den Droiden, dessen Vocoderstimme sie während des Kinrath-Überfalls aus einer beinahe tödlichen Apathie riss, ließ sie ebenfalls zurück. Gänzlich auf sich allein gestellt und mit dem Tod der Schwester mental überfordert verwilderte Taleera in den kommenden Jahren zusehends. Der Zwang zum Überleben ließ sie mit der Zeit stärker auf die Macht zugreifen, bis sie letztendlich in die Lage kam, ihre Begabung mehr oder weniger bewusst zu kanalisieren. Da ihr junger Geist jedoch von negativen Gefühlen wie Trauer um ihre Schwester, Wut auf sich selbst und Angst um ihr Überleben dominiert wurde, entwickelte sich ihr Talent einseitig in eine zerstörerische Richtung.

9 ABY, knapp vier Jahre nach dem Absturz, stieß Taleera zum ersten mal auf eine Gruppe humanoider, grösstenteils menschlicher Biologen. Die Zunftkollegen ihrer Eltern empfingen das sich an ihr Lager anpirschende Mädchen anfangs freundlich, doch war die Waise den Kontakt zu anderen Individuen zu diesem Zeitpunkt schon längst nicht mehr gewohnt, und so kam es bald zu einem folgenschweren Missverständnis. Über Jahre hinweg angeeignete Reflexe, die sie bis zu diesem Tag überleben ließen, erwachten. Das Mädchen ließ der in sie strömenden Dunklen Seite der Macht freie Bahn, und drei der Forscher bezahlten die anfängliche Gastfreundschaft mit dem Tod. Die anderen flohen, und Taleera plünderte die zurückgelassenen Vorräte. Sich nun endlich am Rande besiedelter Gebiete bewegend, unternahm Taleera im Laufe des kommenden Jahres immer wieder Überfälle auf Kundschafter, Abenteurer oder Touristen, die sich auf die unteren Ebenen Kashyyyks herabtrauten und somit den Schutz der Wookiee-Siedlungen verließen. Das Interesse an einer Rückkehr in die Zivilisation war bei der Marodeurin zu diesem Zeitpunkt längst nicht mehr gegeben; sie ließ ihren neu entdeckten Kräften freien Lauf, folgte primitivsten Instinkten.

Die Zeit des Räubertums hielt gerade mal ein Jahr an, bis das Mädchen an die Twi'lek Genevii Doneeta geriet. Vielleicht war es Schicksal, das die Dunkle Jedi auf der Suche nach Sith-Artefakten zu genau dieser Zeit nach Kashyyyk führte, doch mit Sicherheit waren es ihre Machtsinne, welche sie letztendlich in die Jagdgründe der verwilderten Menschin brachten. Taleera hingegen begab sich ohne Kenntnis um die Kräfte ihres vermeintlich neuesten Opfers in die Konfrontation mit der Twi'lek und zeigte sich entsprechend überrascht, als jene den Fähigkeiten der Halbwilden ohne größere Schwierigkeiten widerstehen konnte. Die 14-Jährige ließ trotz der schon früh demonstrierten Überlegenheit Geneviis nicht nach und steigerte sich in einen wilden Kampfrausch hinein, dabei ihre Affinität zur Dunklen Seite demonstrierend. Doneeta unterwarf die lästige Amateurin nach einem weiteren kurzen Schlagabtausch, zeigte sich jedoch immerhin beeindruckt genug, um sie als Schülerin zu erwägen. Das Mädchen vor die einfache Wahl zwischen Knechtschaft oder Tod stellend, nahm die Dunkelseiterin Taleera sodann unter ihre Fittiche, um sie auszubilden und nach ihren verdrehten Vorstellungen zu formen.

Werkzeug des Dunklen Ordens (10 ABY - 13 ABY)Bearbeiten

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Taleera, ca. 10 ABY

Genevii konfrontierte ihre Schülerin mit einem straffen Trainingsregime, machte sich jedoch nur wenig Mühe, dem Mädchens die Wildheit auszutreiben. Zum Teil mag dies sicherlich darauf zurückzuführen sein, dass die Twi'lek das Temparament Taleeras bewusst kultivierte, um sie für die Dunkle Seite der Macht empfänglicher zu machen. Ebenso darf jedoch vermutet werden, dass Doneeta auch ein gewisses Maß an sadistischer Freude aus dem Zustand des ihr dadurch nur noch mehr ausgelieferten Werkzeuges zog. Der Codru-Ji Majai, bis dato Geneviis einziger Schüler, verblieb lange Zeit skeptisch gegenüber der möglichen Rivalin. Da er sich dank seiner Konstitution und des zusätzlichen Armpaares meist mühelos gegen die Jüngere durchsetzen konnte, etablierte sich jedoch bald eine relativ stabile Hackordnung zwischen den Dunkelseitern.

Das Trio widmete sich zumeist weiterhin der Suche nach potenten Artefakten diverser Macht-Traditionen. Eine aktivere Teilnahme an galaktischen Geschehenissen fiel Geneviis Truppe mehr oder weniger in den Schoß, als sie im Jahre 12 ABY auf Hypori die Invasion des Planeten durch Kalakarai-Sezessionisten beobachtete. Die Gelegenheit am Schopfe packend und in der Hoffnung, die Verstecke der abtrünnigen Dunkelseiter ausfindig zu machen, brachten die Twi'lek und ihre Schüler einen Peilsender an der Hülle des gelandeten Zerstörers Dauphin an. Dieser wurde jedoch zufällig von einem geonosischen Arbeiter entdeckt und daraufhin von Tanda Pryll, der Kommandantin des Schiffes, benutzt, um die Verfolger abzuschütteln. Das per Sonde ins Hoth-System geschossene Peilsignal führte das Trio nicht wie gehofft zu den Kalakarai, sondern verhalf ihnen lediglich zu einer frustrierenden und ergebnislosen zweiwöchigen Suche auf einer Eiswelt.

Die Spur kurzzeitig verloren, begegnete man der Crew der Dauphin wenig später auf einer nur als Das Rad bezeichneten Raumstation im Mid Rim wieder. Unter Geneviis wachsamen Augen erlangte Taleera dort Ruhm als Kleinstwalker-Pilotin in einer entsprechenden Gladiatorenarena. Tanda Pryll trat ebenfalls in den Kämpfen an, um von einem Ishi-Tib-Waffenhändler namens Haphlan Kai die Zusage für eine Lieferung günstiger Lenkwaffen zu bekommen. Im Finalkampf gelang es Pryll, über die junge Kontrahentin zu triumphieren. Der Waffenhändler wurde daraufhin von Geneviis Gruppe noch auf dem Rad aufgesucht und hingerichtet, um einen Anderen aus seiner Organisation, den Zabrak Mostel, als neuen Chef einzusetzen. Dieser wurde gezwungen, ein mit der Dauphin verabredetes Rendezvous bei Gamorr einzuhalten, ohne jedoch die Raketen zu liefern. In einem weiteren Schritt schmuggelte man einen Mark-VI-Scarab-Attentäterdroiden an Bord der Dauphin, um während eines Kapitänsdinners einen Giftanschlag auf Pryll zu verüben. Die Kommandantin überlebte, wenn auch schwer angeschlagen.

Bei Gamorr benutzte Genevii den Nachttarnmantel ihrer Seducer, einem stark modifizierten Patroullienschiff, um die Brücke des unvorbereitet wartenden Zerstörers mit aus nächster Nähe eingesetzten Marschflugkörpern aufzubrechen. Während die überlebenden Mitglieder der Kommandocrew sich daran machten, die Ersatzbrücke zu bemannen, zerstörte das Trio den Frachter des Waffenlieferanten und zog sich in den Hyperraum zurück. Der Dauphin gelang es, den überlebenden Waffenschieber zu bergen und von ihm sowohl Informationen über das Komplott der Doneeta-Gruppe wie auch den Standort eines Waffenlagers auf Pzob zu erfahren. Den nächsten Schritt Prylls jedoch vorausahnend, hatte Genevii der Neuen Republik Hinweise gegeben, die zur Entsendung einer kleinen Streitmacht nach Pzob führten. Über dem Waldplaneten kam es daraufhin wie von der Twi'lek beabsichtigt zum Gefecht zwischen der Dauphin und der angelockten Republiksflotte, während sich die Seducer längst in den Hyperraum zurückgezogen hatte. Von den Sezessionisten auf Pzob geborgene Holo-Aufzeichnungen enthüllten schliesslich Geneviis Hand hinter den jüngsten Ereignissen, von Taleeras befohlener Niederlage in der Arena bis hin zu auf dem Rad erfolgten Übergriffen eines Schlägertrupps auf Besatzungsmitglieder der Dauphin.

Mitte 13 ABY erfolgte mit dem Angriff auf Byblos schliesslich die nächste einschneidende Wendung in Taleeras Leben. Zusammen mit ihrer Herrin Genevii sowie Majai stellte sie sich im Tempel des Dunklen Ordens den angreifenden Kalakarai-Rebellen und den sie begleitenden DC-Troopern und abtrünnigen Gardisten entgegen. Der Tod von Hochinquisitor Tremayne oder der dazu führende Kampf mit dem damaligen Kalakarai-Anführer Chaai Vail bewirkte ein Phänomen in der Macht, welches den Tempel erschütterte und Teile der Anlage zum Einsturz brachte. Majai unterlag im Duell gegen die Kalakarai Daniana und wurde von jener getötet. Die Niederlage vorausahnend, flüchtete Genevii ohne Rücksicht auf ihre Schüler. Taleera wich vor ihrem Kontrahenten Xellos zurück und bot ihre Kapitulation an, wurde durch einen Lichtschwerthieb ihres gnadenlosen Gegners jedoch beider Arme beraubt. Der Dunkle Orden ebenso wie Geneviis Gruppe waren zerschlagen; der Triumph der Kalakarai endete mit Taleeras Gefangenschaft in der sogenannten Ketzerfeste auf Kalakar VI.

Adeptin der Kalakarai (14 ABY - 18 ABY)Bearbeiten

Taleera verbrachte fast eine Woche in Bacta, während welcher die Kalakarai über ihr weiteres Schicksal entschieden. Anstatt die einstige Gegnerin zu töten, sollte die Gefangene schließlich konvertiert werden. Grossen Einfluss auf diesen Beschluss hatte auch das Wort der respektierten Dunkelseiterin Ascari'da Uruodo, deren Schüler Xellos zu dieser Zeit kurz vor Abschluss seiner Ausbildung stand. Auch wenn sich unter den Kalakarai verschiedene Gerüchte um den wahren Grund für Ascaris Interesse an der jungen Gefangenen ranken, spart Taleera selbst nicht mit überzeugten Bekundungen, dass sie aufgrund ihrer Stärke und des in ihr schlummernden Potenzials auserwählt wurde.

Wie schon Genevii zuvor, so stellten auch die Kalakarai Taleera nun vor die Wahl, sich entweder zu fügen oder zu sterben. Die potenzielle Konvertitin war opportun genug, ihrem Hass zum Trotz das Leben in Diensten ihrer Häscher zu wählen. Ein Paar hochwertiger kybernetischer Arme sollte die abgeschlagenen Gliedmaßen ersetzen und über versteckte Mikrobomben zeitgleich sicherstellen, dass die Konvertitin eine Rebellion gegen ihre neuen Herren nicht überleben würde.

Die folgenden Monate verbrachte Taleera weiterhin in relativer Isolation in der Festung, nur unterbrochen von gelegentlichen Besuchen ihrer neuen Meisterin. Nach und nach wurde ihr schliesslich die Teilnahme an diversen Lehrveranstaltungen gestattet, bis sie unter Aufsicht Ascaris auch an ersten Missionen ausserhalb der Festung teilnahm, wie etwa den Jagden auf den Miraluka Dahel oder den GF-Reporter Kcha Xuunand gegen 14 ABY.

Die Jahre darauf verbrachte sie fast fortlaufend an der Seite ihrer hochrangigen Meisterin, gefangen zwischen dem Stolz auf ihre Position und dem Streben, auch endlich selbst in die Liga der Champions aufsteigen zu wollen. Letzteres verfolgte sie jedoch nie ernsthaft, da sie die Rolle als Rechte Hand Ascaris viel zu sehr genoss. Womöglich war es dieser Mangel an Ambitionen, der die Meisterin dazu bewog, sich Taleera weiter als beflissene Dienerin zu halten, doch Fakt ist, dass sich beide Dunkelseiter rasch arrangiert hatten.

Entkörperung (19 ABY)Bearbeiten

Gegen 19 ABY führte sie ein Routinetraining nicht zum ersten Mal auf den von der Dunklen Seite der Macht durchfluteten dritten Planeten des Dromund-Systems. Dromund Kaas war einst eine Hauptwelt des alten Sith-Imperiums und somit reich an auch nach Jahrtausenden noch auf ihre Entdeckung wartenden Artefakten oder korrumpierten Tempelruinen wie dem Bau des Propheten Darth Millennial, der sich neben der lebensgefährlichen Fauna und Flora des Planeten perfekt als Austragungsort für Prüfungen, unter den Kalakarai-Schülern euphemistisch Mutproben genannt, eignete.

Angelockt von einer Vision sowie den Versprechen längst vergessener Machtgeheimnissen und ungekannter Macht ließ sich Taleera vom Geist des Dunklen Jedi Ivanr Zuul in eine unterirdische Steinkammer führen. Die Kammer entpuppte sich jedoch als Teil einer ebenso archaischen wie diabolischen Sith-Maschine, welche die Seele der unvorsichtigen Schülerin kurzerhand entkörperte und ihren Leib wie eine Puppe zu Boden sacken ließ. Noch ehe die überrumpelte Kalakarai begriff, was vorgefallen war, bemächtigte sich Zuul bereits ihres Körpers und taumelte lachend aus seinem einstigen Gefängnis.

Doch dem Dunklen Jedi gelang es gerade einmal, an die Oberfläche zurückzukehren, ehe er von einigen wilden Tuk'ata umringt wurde, die zuvor der Kalakarai nachgeschlichen und von der mordlüsternen Rivalin Ezmer aufgehetzt worden waren. Die Nachkommen alchemistisch veränderter Sith-Hunde überrumpelten den noch nicht an die Motorik seines neuen Körpers gewöhnten Dunklen Jedi und rissen den gestohlenen Leib in Stücke.

Während die Tuk'ata-Meute auf der Suche nach weiterer Beute durch den Schacht in die Kammer vordrang, gelangen dem entkörperten Machtgeist Taleeras derweil erste kontrollierte Bewegungen. Dennoch musste die Betrogene feststellen, dass sie in dieser Form die Kammer nicht verlassen konnte, und allmählich dämmerte ihr das ganze Ausmaß ihres Fehlers. Den zornigen Schrei und die wie eine heiße Welle über den kalten Stein brandende Wut des Machtgeistes registrierten indes nur die Tuk'ata, die kurz ihre Köpfe hoben, ehe sie sich, einem uralten Instinkt folgend, daran machten, die Kammer als neuen Bau zu beziehen.

Ein wenige Tage später entsandter Rettungstrupp des Duumvirats fand die verstümmelten Überreste anhand der Peilsender in den von den Kreaturen verschmähten kybernetischen Armen. Die Soldaten brachten den von einer getrockneten Blutkruste befleckten Elektrokampfstab der Schülerin als Beweis ihres Todes nach Taris zurück.

Die Jahre verstrichen für den Machtgeist Taleeras nur zäh und stellten ihren Verstand auf eine harte Probe. Kurzweil fand sie in den auf sie reagierenden Tuk'ata sowie den schemenhaften Präsenzfragmenten längst verstorbener Dunkelseiter, die in geisterhafter Passivität Szenen ihres früheren Lebens wiederholten. Die einzige Abwechslung kam ausgerechnet in Gestalt der Saboteurin Ezmer, die, inzwischen zum Champion der Kalakarai aufgestiegen, das Gefängnis Taleeras aufsuchte, um sich persönlich davon zu überzeugen, dass von ihr keine Gefahr ausginge. Die Chaai ließ es sich bei dieser Gelegenheit nicht nehmen, den entkörperten Geist zu verspotten, ehe sie die grollende Seele wieder ihrem Schicksal überließ und sich daran machte, den Eingang zur Ruine zu versiegeln. Die ausgelegten Fallen wären, so der Glaube Ezmers, die Nägel auf dem steinernen Sarg ihrer Rivalin, und würden ihre Furcht vor Vergeltung ein für allemal zu stillen vermögen.


Charakterzüge und FähigkeitenBearbeiten

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Taleera Nightsinger

Trotz der während zahlreicher Ausbildungsstunden und Missionen gemachten Fortschritte verblieb Taleera stets ein eher rebellisches Mitglied der Kalakarai, was wohl ebenso auf die Art ihrer Rekrutierung als auch ihre Jugend zurückzuführen ist. Auch wenn sie weiterhin Schwierigkeiten mit den raffinierteren Machttechniken oder der eigenen Konzentration hat, zeichnet sich bei ihr allmählich ein eindrucksvolles Potenzial im von ihr bevorzugten Nahkampf ab.

Gemäß ihrer aufbrausenden Art bevorzugt Taleera schnelle, aggressive Angriffe mit ihrem Kampfstab, unterstützt von einem Repertoire an schmutzigen Tricks wie etwa brutalen Stiefeltritten. Zwar bemüht sie sich in letzter Zeit um eine elegantere Führung ihrer Hauptwaffe, doch eine ausbleibende Änderung ihres Kampfstils lässt vermuten, dass die Dunkelseiterin sich diverse Kunststücke allenfalls zur Schau aneignet, um Freund wie Feind ihre Fähigkeit zu demonstrieren.

Die Dunkelseiterin ist mehr als gewillt, ihre durch Jahre harter Schulung erlernten Kenntnisse im Umgang mit der Macht früh und ohne Rücksicht einzusetzen. Dabei konzentriert sie sich vor Allem auf kinetische Angriffe; etwa, um ihren Gegner zurückzuwerfen, nur um ihn kaum einen Herzschlag später im Nahkampf zu überrumpeln. Die exakte Anwendung ihrer Fähigkeiten erfolgt dabei ebenso brutal wie instinktiv, was wohl zu einem Teil ihrer Jugend, aber gewiß auch dem leicht reizbaren Charakter und der schleichenden Korruption der Dunklen Seite zu verdanken ist. Taleeras machtgestützte kinetischen Angriffe etwa wirken daher oftmals übermäßig stark, jedoch selten präzise.

Ein auffälliges Merkmal Taleeras ist neben nur rudimentär vorhandener Bildung und dem volatilen Temperament fürderhin, dass sie beinahe jeden Gesprächspartner frech duzt und meist selbst grundlegendste Umgangsformen missen lässt. Einzig ihren beiden Meisterinnen zollte sie eine Art von Respekt, die, obschon mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit einst von Genevii gewaltsam eingebläut, doch aufrichtiger Ehrfurcht entstammt. Sowohl Genevii als auch Ascari befahlen ihr daher in der Regel stets das Schweigen, wenn man sich im Kreise von Übergeordneten bewegte, um unangenehme Zwischenfälle zu vermeiden.


BekannteBearbeiten

  • Ascari'da Uruodo erkannte seinerzeit sowohl die Notwendigkeit, Taleera zu bändigen, als auch die Nützlichkeit, welche die primitive Kämpferin als Werkzeug haben könne, und bestimmte sie schliesslich zu ihrer Schülerin. Uruodo gehört zu den wenigen Individuen, deren Fähigkeiten Taleera anerkennt und denen sie Respekt zollt, so dass sie das ihr aufgezwungene Ausbildungsverhältnis mittlerweile ohne Weiteres akzeptiert. Der Umstand, dass Ascari unter dem Alias der Lady Tenaca zur Anführerin der Kalakarai aufgestiegen ist, hat bei ihrer Schülerin mittlerweile ein bemerkenswertes Maß an Arroganz kultiviert, welchen sie besonders gern gegenüber ihrer Wahl-Rivalin Kimiya zu demonstrieren scheint.
  • Genevii Doneeta war Taleeras erste Meisterin. Die Twi'lek war ihr ebenso Retterin wie Schinderin, weswegen die junge Dunkelseiterin selbst heute noch ein widersprüchliches Verhältnis zu ihrer einstigen Herrin pflegt. Ohne Doneeta hätte Taleera nie die in ihr verborgenen Kräfte entdeckt, doch mit jedem Tag unter Ascaris zwar nicht minder ausnutzender, aber doch gnädigerer Obhut schwindet die Loyalität gegenüber Genevii weiter dahin. Bislang blieb es Taleera erspart, zwischen ihren beiden Mentorinnen wählen zu müssen, doch die Möglichkeit, dass jener Tag einst kommen wird, beschäftigt die Konvertitin auch weiterhin.
  • Xellos Phibrizo ist Taleeras aktuelle Nemesis. Phibrizo schlug ihr während eines Kampfes beide Arme ab und hätte die junge Kämpferin damit beinahe ihres Lebens beraubt - eine ebenso schmerzliche wie erniedrigende Nahtoderfahrung, die Taleera in Form gelegentlicher Alpträume oder Visionen weiterhin verfolgt. Die noch immer vorhandene Angst vor Xellos unterdrückt Taleera erfolgreich mit dem stärkeren Hass auf Selbigen. Sie spart in seiner Gegenwart nie mit bösen Blicken, und nicht wenige Kalakarai halten eine zweite Konfrontation zwischen den beiden Dunkelseitern für unausweichlich.
  • Kimiya Carmofregoso, eine annähernd gleichaltrige Schülerin der Kalakarai, nimmt mittlerweile die Rolle Majais als Rivale Taleeras ein. Anders als noch gegenüber dem Codru-Ji scheint Taleera bei der wie im Kontrast zu ihr weiß tragenden Adeptin jedoch zu glauben, eine dominante Position etablieren zu können. Nach unzähligen Sticheleien kam es zu einem Duell zwischen beiden Dunkelseiterinnen, nach dessen Ausgang die tatsächlich siegreiche Taleera ihre Gegnerin per Elektrokampfstab demütigte. Dennoch scheint dieser Sieg nur bewirkt zu haben, dass Taleera ihre nunmehr still brütende Rivalin noch stärker unterschätzt als zuvor. Es bleibt abzusehen, in welcher Form sich Kimiya für die erlittene Schmach revanchieren wird.
  • Amesis Xadd ist als zur Überwachung der Kalakarai eingeteilter Imperialer Inquisitor eine Person, der Taleera zwar nicht regelmässig, aber doch immer wieder einmal begegnet. Der Kiffar scheint ein gewisses Maß an kuriosem Interesse an ihr zu hegen, doch in Ermangelung echter Freunde und aufgrund seiner freimütig erläuterten Lehren über die galaktische Zivilisation erduldet die junge Dunkelseiterin die seltsam-kauzige Art des Inquisitors nur all zu willig.

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