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Seducer
Seducer.jpg
Allgemeines
Hersteller:

Rendili StarDrive

Modell:

Imperiale Zollfregatte

Bestimmung:

Zollboot

modifiziert durch:
Technische Informationen
Länge:

35 m

Höchstgeschw. (Vakuum):

90 MGLT

Höchstgeschw. (Atmosphäre):

850 km/h

Hyperraumantrieb:
  • Klasse 2.0
  • Klasse 7.0 (Backup)
Schild(e):

135 SBD

Hülle:

90 RU

weitere Defensivsysteme:

Hibridium-Tarnvorrichtung

Bewaffnung:
  • 3 schwere Zwillingslaser-kanonentürme
  • 1 Protonentorpedowerfer
    • bis zu 6 Protonentorpedos
Kapazitäten
Besatzung:

3

Rumpfbesatzung:

1

Frachtkapazität:

50 Tonnen

Konsumautonomie:

3 Monate

Einheiten
Bodeneinheiten:
Bekannte Kommandanten:

Ursprünglich das Gefährt eines Dunkelseiterdreigestirns, der Twi'lek Genevii Doneeta, des Codru-Ji Majai und des Menschen Taleera Nightsinger, beteiligte sich die Seducer auf der Seite des Dunklen Ordens, einer Verkörperung der Wiedergeborenen Imperiums, an dem dreijährigen Sezessionskrieg und beherbergte zudem die Sklavin Sinvey und den gamorreanischen Krieger Koort-Va.

13 nSY fiel sie in die Hand des siegreichen Feindes, genauer gesagt in die von Chaai Vail, und wird abgesehen von einer längeren Liegezeit auf Aargonar seitdem von ihm pilotiert.

GeschichteBearbeiten

Die Seducer blickt auf eine belebte Vergangenheit und mindestens zwei verschiedene Eigentümer in der jüngeren Vergangenheit zurück. Unter Genevii Doneeta erfuhr das Boot nicht nur seine umfangreichen Modifikationen, sondern auch seinen nicht unerheblichen Anteil an dem Sezessionskrieg zwischen 10 und 13 nSY. Eine Laune des Schicksals wollte es, dass Genevii und ihre zwei Begleiter ausgerechnet zu dem Zeitpunkt auf Hypori nach Lichtschwertern der alten Jedi suchten,
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Ein detaillierter Blick in das angepasste Innere der Seducer.

als die Kalakarai den Planeten überfielen und die Streitkräfte eines abtrünnigen Kriegsherrn attackierten, um die Preisgabe ihrer Zuflucht Durioon zu verhindern. Die Wiedergeborenen ergriffen die Gelegenheit und brachten an einem gekaperten Sternzerstörer der Victory I-Klasse, der Dauphin, einen Peilsender an, um die weiteren Wege der Feinde verfolgen zu können. Das Gerät blieb aber nicht unentdeckt und wurde von der von den Kalakarai eingesetzten Kommandantin Tanda Pryll, ohne eine Ahnung von der Identität seiner Besitzer zu haben, dazu missbraucht, die Seducer in die eisige Unwirtlichkeit des Planeten Hoth irrezuführen.

Vergeltung übten die Wiedergeborenen kurz darauf, als sie auf dem Rad im Besh Gorgon-System die Fährte des Sternzerstörers wieder aufnahmen und begannen einen Komplott zu stricken. Der Anschlag eines Scarab Mark VI Droiden aus der Bestückung der Seducer forderte beinahe Tanda Prylls Leben. Ein darauffolgender Hinterhalt bei Gamorr bedeutete einen großen Moment für die Seducer. Ein Waffengeschäft eingefädelt, lauerten die Wiedergeborenen auf dem getarnten Schiff der Dauphin am Übergabeort auf und schlugen aus dem Nichts zu. Gleich der erste Treffer penetrierte die ungeschildete Brücke des Zerstörers, verlangte Tote unter der unvorbereiteten Besatzung und zwang den Opponenten den Notkommandoraum zu bemannen. Das Vernichtungswerk wurde in der Zerstörung eines Waffenhändlerfrachters fortgesetzt.

Der Terrorakt zeigte Wirkung. Als die Dauphin im Anschluss das Basislager der Verkäufer auf Pzob ansteuerte, war die Crew bis zum Äußersten angespannt. Die Befürchtungen sollten sich nur teils erfüllen. Nicht die Seducer überraschte den Sternzerstörer, sondern ein Verband der Neu-Republikanischen Verteidigungsstreitmacht. Sein Erscheinen hatte das Trio Genevii, Taleera und Majai lanciert; eine weitere Falle, aus der die Dauphin nur knapp entkam.

Die Monate darauf spielte die Seducer keine nennenswerte Rolle im Sezessionskrieg. In der Zeitspanne versklavte ihr Käpt'n die frühere republikanische Soldatin Sinvey und richtete sie an Bord der Seducer psychisch zu Grunde. Der gamorreanische Profiringer Koort-Va ergänzte außerdem die Mannschaft.

Erst zum Ende des Konflikts zwischen den Dunkelseiterbewegungen war das Boot wieder von Bedeutung, nämlich als Fluchtfahrzeug von Genevii, nachdem die Wiedergeborenen in dem finalen Kampf auf Byblos den Kalakarai unterlegen waren. Die Niederlage kostete der Seducer zwei feste Besatzungsmitglieder: der Codru-Ji Majai fiel im Duell gegen Daniana Vasquez, Taleera lieferte sich der Gnade von Xellos Phibrizo aus, wurde daher zwar mit dem Leben verschont, aber dennoch von ihm verstümmelt. In Hast ließ Genevii mit Sinvey und Koort-Va Byblos hinter sich und sann nach Rache.

Overracer.JPG

Mobilität auf der Planetenoberfläche gewährleistet ein Pärchen Overracers.

In einem Epilog des Sezessionskrieges sollte die Twi'lek die Chance auf sie erhalten. Infolge gehörter Erzählungen spürte die Crew der Seducer 13 nSY den inzwischen ausgewanderten Kalakarai-Meister Chaai Vail im Grasland des Planeten Maridun auf. Doneeta hatte allerdings den ehemaligen Führer des verfeindeten Ordens unterschätzt und daher das Nachsehen. Sie verlor vorübergehend ihr Bewusstsein, Koort-Va hingegen sogar sein Leben, worauf Vail die Seducer als mögliches Vehikel für seine Weiterreise inspizierte. Ihm gefiel, was er vorfand, auch abgesehen von Sinvey, die ihm im ersten Augenblick den Tod von Koort-Va und den Sieg über Genevii noch wütend nachtrug, um sich darauf überraschend schnell zu unterwerfen.

Der Eigner wechselte, ein Crewmitglied blieb. In der Folgezeit von bis zu einem Jahr flog die Seducer im Rahmen von Vails Odyssee viele fremde Welten an, darunter auch Bosthirda, um im letzten Unterschlupf der ausgelöschten Propheten der Dunklen Seite Hinweise auf die Bedeutung von ihm empfangener Visionen zu suchen. Es mag jener Ort gewesen sein, an dem Vail einsah, dass Sinvey ihm mehr eine Ablenkung als Unterstützung war. Außerdem wollte er nach einer Weile nicht die Gefahren für sie verantworten. In der Konsequenz vermittelte er sie daher im Anschluss an einen umgänglich erscheinenden Raumfrachterkapitän und setzte seine Reisen solo fort, bis er auf Aargonar für drei Jahre zur Ruhe kam. Mit Tanda Pryll begründete er nämlich eine Existenz als Nerfzüchter, die von einem Teil des kleinen Droidenparks und den Overracers der Seducer Gebrauch machten. Die ASP-7 Arbeiterdroiden erwiesen sich als belastbare Knechte, die Mark IV Sonden als nützliche Posten gegen reißende Wildtiere und Instrumente zur Überwachung der Herde.

Scarab Droid Bottom.JPG

Erblast der Vorbesitzerin: Scarab Mark VI Attentäterdroiden.

Das Boot selbst verstaubte in einem Versteck, bis 17 nSY seine Triebwerke erneut pulsierten. Nachdem Tanda die Absicht geäußert hatte, wieder in die Imperiale Raummarine eintreten zu wollen, plante Vail seine unterbrochene Fahrt wieder aufzunehmen. Eines seiner ersten Ziele bestand in einem zuvor von der Seducer schon mal besuchten Hafen: dem Rad. Darauf führte ihr Kurs in den alten Sith-Raum.

Technische DatenBearbeiten

Die Klassifikation täuscht: Die Seducer ist längst kein einfaches Zollboot mehr. Das Innere wurde den Ansprüchen, die Genevii Doneeta an ein kleines, unscheinbares Schiff stellte, um weitestgehend unabhängig vom Imperium operieren zu können, angepasst, sowie der Raumer mit einer vielfältigen Auswahl an Droiden und zwei Speeder Bikes ausgerüstet wurde, um einst allerlei Missionen im Wille des Wiedergeborenen Imperiums zu genügen. Nicht zu vergessen sind die eingerichtete Folterkammer für verschwiegene Gefangene beziehungsweise sadistische Ausschweifungen der früheren Besatzung und im Achternbereich der große Meditationsraum, der den Dunkelseitern an Bord – neben Genevii noch Taleera Nightsinger und Majai in der Regel – die Möglichkeit zur finsteren Rast bot, sofern die gleichzeitige Verwahrung der multipedalen Droideneinheiten nicht störte.

Die Mark IV Wachdroiden kommen unmittelbar hinter der Brücke in einem steuerbordseitigen Raum unter. Auf der Höhe der Personen- und Frachtluke befinden sich links und rechts begehbare Schächte, in denen die Overracers mit dem Triebwerk nach unten aufgehangen sind. Über Schienen verlassen sie die Seducer Richtung Landefeld und können außerhalb problemlos in die Horizontale gesenkt und von den Halterungen gelöst werden.

ASP-7.jpg

U.a. einfachen Verladearbeiten dienen die vier ASP-7 Droiden.

Mehr aus Extraversion als aus Notwendigkeit befindet sich mittschiffs eine versiegelbare Kammer, in der die Kommunikationseinrichtungen und Sensordaten je nach Präferenz gebündelt werden können. Vidschirme und Projektoren zeigen, was die in der Ferne operierenden Mark IV Sonden spähen, eingehende Signale halten den Benutzer über die Lage der ASP-19 Kampfdroiden auf dem Laufenden. Aufgrund seiner Beschaffenheit kann man von dem kreisrunden Raum aus über die Personen vor dem Eingang herabblicken, weswegen dieses Abteil auch der "Thron" genannt wird.

Als technologisches wie überteuertes Prunkstück muss ohne Zweifel die an die Schiffsgröße angepasste Hibridium-Tarnvorrichtung gelten. Sie weist allerdings das große Manko auf, dass die eigenen Sensoren für die Außenwelt des Tarnschirms erblinden und die Kommunikation ausgeschlossen wird. Ein optisches Periskop verschafft dem nur bedingt Abhilfe. Weitere Nachteile bestehen im immensen Energiebedarf und in der Untauglichkeit im Hyperraum. Der Eintritt in diese Dimension bei aktivem Tarnvorhang kann in der Vernichtung des Schiffs resultieren.

Im Zuge der Verschwörung mit einem Waffenhändlerring auf der Jagd nach der Dauphin 12 nSY nutzte man die Gunst der Stunde, um besagte Organisation zur Installation eines Protonentorpedowerfers zu zwingen.

Chaai Vail übernahm die Seducer nahezu unverändert und mit alter Ausstattung.

Hinter den KulissenBearbeiten

Der ausführliche Deckplan zur Seducer geht auf den Benutzer Lynata, in der Star Wars Rollenspielallianz besser bekannt als Katsu, zurück.

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