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Schwere Korvette der
Pugio-Klasse
Schwere Korvette der Pugio-Klasse.jpg
Allgemeines
Hersteller:
Modell:

Schwere Korvette der
Pugio-Klasse

Bestimmung:
  • Anti-Piraterie-Schiff
  • Kanonenboot
Preis:

AurebeshSans-Serif credit.png 7.000.000 (nur für Regierungen verkäuflich)

Technische Informationen
Länge:

175 m

Breite:

90 m

Höhe:

28 m

Höchstgeschw. (Vakuum):

75 MGLT

Höchstgeschw. (Atmosphäre):

850 km/h

Antrieb(e):

2 KDY-Ionentriebwerke

Hyperraumantrieb:

Klasse 1.0

Hyperraumantrieb (Backup):

Klasse 12.0

Schild(e):

1.500 SBD

Hülle:

550 RU

Bewaffnung:
  • 8 Doppel-Turbolaser
  • 2 Triple-Ionenkanonen
  • 2 Ionenkanonen
Kapazitäten
Besatzung:

142, davon:

  • 27 Offiziere
  • 32 Kanoniere
Rumpfbesatzung:

51

Passagiere:
Frachtkapazität:

300 metrische Tonnen

Fahrzeuge:
Droiden:
Konsumautonomie:

4 Monate

Einheiten
Indienststellung:

122 NSY

Admina
Fraktion:

Die Schwere Korvette der Pugio-Klasse ist ein vergleichsweise moderner Typ und löst nach und nach die letzten Bestände an Korvetten der älteren Cutlass-, Vibre- und Vigil-Klasse in der Imperialen Raumflotte ab. Ursprünglich gedacht für das Aufbringen von Schmuggler- und Piratenschiffen, erweist sich ihre beeindruckende Widerstandsfähigkeit auch im Sith-Imperialen Krieg und darüber hinaus von Nutzen.

Die Imperiale Zollbehörde und verschiedene Planetenregierungen gehören ebenfalls zu den Abnehmern.

GeschichteBearbeiten

Die Pugio-Klasse ist die Antwort auf das Anforderungsprofil der Imperialen Raumflotte, ein Muster für Waffengänge, die weder eine Fregatte, einen Kreuzer noch einen Sternenzerstörer zur Bewältigung benötigen, zu entwerfen. Im Sinn hatte die Admiralität vor allem Konflikte mit Aufständischen, die nicht über wenige Sternensysteme hinaus wirken, Piratenbanden und Schleichhändlern. Durch das Sieg-ohne-Krieg-Programm jüngst gewonnene Welten bedurften zudem in Kürze ausreichenden Schutz, ohne gleich größere Kriegsschiffe in die Pflicht zu nehmen, so dass auch der Imperiale Palast und die Imperiale Mission politischen Druck ausübten, rasch eine Lösung zu finden. Eine mögliche Zweitverwertung durch die Imperiale Zollbehörde wurde ausdrücklich begrüßt.

Pugio-Klasse Brücke und Schilddeflektor.png

Gepanzerte Brücke (o.) und Schilddeflektor (u.).

Ingenieure von Kuat Drive Yards nahmen sich 115 NSY der Aufgabe an und beabsichtigten vorrangig den Ansprüchen der Streitkräfte gerecht zu werden. Der Ehrgeiz, Mitbewerber wie Rendili StarDrive, Corellian Engineering Corporation und Sienar Fleet Systems auszustechen, trieb sie zum Entwurf einer leistungsfähigen, aber gleichfalls teuren Korvettenklasse. 120 NSY entließ man über Kuat die EX-C 6030 zu Testfahrten. Von Anfang an bereitete der Energieaufwand der außergewöhnlich starken Schilddeflektoren bei Maximalleistung Schwierigkeiten, doch stellte man die Kinderkrankheiten binnen zwei Jahren ab.

Die verbesserte EX-C 6030 erhielt die Ehre, als das Typschiff Pugio, wonach die Klasse schlussendlich benannt wurde, getauft zu werden und 122 NSY ab Karavis den Dienst aufzunehmen. Der hohe Preis hätte womöglich den Bau weiterer Schwesterschiffe verhindert oder in der Zahl erheblich eingeschränkt, wären der Imperator und die Hochmoffs des Konzils nicht übereingekommen, einen weiteren Verzug nicht politisch verantworten zu können. Um einen Nachlass zu erreichen, sprach man die Zollbehörde und möglichst viele Planetenregierungen an gemeinsam zu bestellen. Mit Erlaubnis fremdhergestellte Schwere Korvetten der Pugio-Klasse verschafften ebenso einen Vorteil, da Lizenznehmer wie Galentro Heavy Works bestrebt waren, Produktionskosten zu senken und die neue Entwicklung zumindest geringfügig günstiger anzubieten. So fand die Klasse wider Erwarten doch Verbreitung.

Ein anderes Ereignis trug außerdem zur Überwindung, für die Massenfertigung Gelder bereitzustellen, bei. 122 NSY erreichte nämlich die Nachricht von einem geglückten Terraformingversuch des Jedi-Meisters Kol Skywalker und der Yuuzhan Vong-Meistergestalterin Nei Rin auf Ossus das Imperium. Das Unterfangen markierte den Auftakt des späteren Ossus-Projekts, verunsicherte aber auch ranghohe Entscheidungsträger, während militaristische Hardliner sich in der Ansicht bestärkt fühlten, sich für die Zukunft bestmöglich wappnen zu müssen. Zum einen konkurrierte der Erfolg mit dem Wirken der Imperialen Mission, zum anderen erschien die Zusammenarbeit zwischen Jedi und Vong vielen suspekt.

Pugio-Klasse Triple-Ionenkanonen.jpg

Eines der zwei Ionen-drillingsgeschütze.

Technische DatenBearbeiten

Mit acht Doppel-Turbolasergeschützen, zwei Triple-Ionenkanonentürmen und zwei Einfach-Ionenkanonen als Bewaffnung ist die Schwere Korvette der Pugio-Klasse auf die Konfrontation mit weniger agilen Schiffen — Transportern, Frachtern und anderen kapitalen Raumern — ausgerichtet, um sie niederzukämpfen und lahmzulegen. Die sich daraus ergebende Anfälligkeit für schnelle und wendige Sternenjäger wird zum Teil durch die herausragende Schildleistung, die die mancher Fregatten übertrifft, aufgehoben. Die Hüllenpanzerung ist gleichfalls außerordentlich zu nennen. Als eine Schutzmaßnahme wurde bedacht, den empfindlichen Bereich der Brückensektion anders als bei vielen Sternenzerstörern und nachempfundenen Klassen tiefer in den kompakten Rumpf zu legen und auf eine Vielzahl von riesig bemessenen Aussichtsfenstern zu verzichten. Ein guter Blick durch Transparistahl ist nur wenigen Stationen möglich. Nichtsdestotrotz geht von Jägern die größte Gefahr für die Pugio-Klasse aus.

Im bescheidenen Umfang taugt die Korvette auch als Truppentransporter. Sie vermag vierzig Sturmtruppen — genauso viel wie die wesentlich kleinere Fähre der Nune-Klasse — aufzunehmen. Darüber hinaus sind Plätze für sechs AT-RCT Kampfläufer, ein Dutzend Düsenräder wie dem Kybuck-Modell und eine überschaubare Auswahl Land- und Luftgleiter vorgesehen. Soldaten, Fahrzeuge und auch Fracht bis dreihundert metrische Tonnen gelangen über je zwei Rampen an Steuer- und Backbordseite auf das Schiff beziehungsweise gehen über sie ab. Fehlende Anti-Personen-Waffen setzen bei Feindfeuer ausschleusende Truppen einem gewissen Risiko aus, doch erhöhen die Schutzwerte der Korvette die Wahrscheinlichkeit das Landeziel erreichen zu können. Bei entsprechender Bedrohung ist die Pugio-Klasse wie auch die wirtschaftlich sinnigere Nune-Klasse auf Jägereskorte angewiesen.

Pugio-Klasse Rampen und Andockschleuse.png

V.l.n.r.: Rampe für Fahrzeuge und größere Fracht, dann für Personen und schließlich die Andockschleuse, allesamt backbord.

Der getragene Zug Sturmtruppen schreitet im Regelfall nicht bei Bodenaktionen zur Tat, sondern bei der Enterung von zuvor mittels Ionenkanonen gestoppten Schmuggler- und Piratenschiffen und Raumern anderer Gesinnung. Durch insgesamt zwei Andockschleusen mit ausfahrbaren Tunneln und unnachgiebigen Halteklammern dringen die Entermannschaften ein. Automatische Geschütze und einseitig polarisierte Strahlenwälle vermindern erheblich die Gefahr beim Übersetzen. Im eigenen Zellenblock können bis zu 26 Gefangene untergebracht und überwacht werden. Für die Vernehmung dieser stehen BL-39 Verhördroiden zur Verfügung.

Andere künstliche Einheiten ergänzen den Betrieb der Krankenstube. Die schlachtfelderprobten Medizinischen Droiden vom Typ 3Z3 arbeiten hierbei mit Medizinischen Assistenzdroiden der PI-Serie zusammen.

Hinter den KulissenBearbeiten

In Ermangelung einer einschlägigen, imperialen Korvettenklasse in den späten Legacy-Jahren entstand diese. Die Spieler Gladius und Lui gingen hierbei von einer Fan-Schöpfung des auf DeviantArt vertretenen Künstlers Theunis Dijkman aus.

Bei der Typbezeichnung orientierte man sich an dem Beispiel vieler Produkte von Kuat Drive Yards und ihrer Tochter Rothana Heavy Engineering, die Namen altrömischer Herkunft erhielten. Der Pugio ist ein Dolch, der sowohl von Legionären als auch bestimmten Gladiatorengattungen getragen wurde, und knüpft somit an die ursprüngliche Typbezeichnung von Dijkman — Dagger-class heavy corvette — an.

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