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Renaari Nexus Station
Rennex
Allgemeines
Erbauer:
Modell:

Golan Raumkolonie III

Planet:

Renaari

System:

Renaari-System

Sektor:

Renaari-Sektor

Technische Informationen
Größe:

757 m

Schild(e):

1120 SBD

Hülle:

1056 RU

Kapazitäten
Beladung:
  • VT-49 Decimator Phoenix
  • 1 [starwars:Sprint-class rescue craft
Sehenswürdigkeiten:
Nutzung
Konstruktion:

16 bis 17 NSY

Bekannte Kommandanten:

Cpt. Jaren Hecter Calavan

Bekannte Crewmitglieder:
Zweck:
  • Raumkolonie
  • Handelsposten
  • Wegstreckenpunkt zum Braxant Run
Admina
Fraktion:

Galaktisches Imperium

Die Renaari Nexus Station, kurz RenNex, wurde nach der Entdeckung von Cortosis-Vorkommen auf dem nahgelegenen Planeten Renaari geplant und zudem als weiterer Streckenpunkt des Braxant Run errichtet.

Geleitet wird sie seit Mitte 17 NSY von der Militärverwaltung unter dem Befehl des Raummarineoffiziers und eingesetzten Baron-Administrators Captain Jaren Hecter Calavan.

Wenige Wochen nach der feierlichen Eröffnung durch Grand Moff Vilim Disra sieht sich das imperiale Personal dieser eigentlich noch nicht vervollständigten Station der ersten größeren Belastungsprobe ausgesetzt: eine Serie verschreckender und bislang nicht aufgeklärter Zusammenbrüche unter Bergarbeitern von Renaari sorgt für Spannungen in der Raumkolonie.

Nach dem mittlerweile verworfenen Verdacht zu einer Cortosis-Vergiftung entdeckte man fremde Nanoorganismen als möglichen Schädling. Die noch zu enträtselnden Vorfälle forderten bereits Tote und mehrere Erkrankte. Aus Ungehaltenheit bezüglich Informationspolitik und Gegenmaßnahmen ereignete sich ein Angriff auf das MedZentrum. Weitere potenzielle Tumulte konnten in zwei Fällen per Deeskalation verhindert werden. An einer anderen Front machte die Tarisianische Handelskompanie deutlich, dass sie für eine Beeinträchtigung der Cortosis-Förderung kaum empfänglich sei, um angeregte Untersuchungen zu erlauben.

Astrografische LageBearbeiten

Die Raumkolonie RenNex stellt den Vorstoß des Imperiums in den angrenzenden Wilden Raum in die Richtung der Unbekannten Regionen dar. Beheimatet ist die Station nahe Renaari im gleichnamigen Sektor. Nicht zuletzt um den Cortosis-Abbau und -Transport zu begleiten, steht die RenNex als ein neuer Hyperraum-Wegpunkt für den Ausbau des Braxant Run diesseits des Imperialen Raums.

GeschichteBearbeiten

Obwohl noch nicht komplett fertiggestellt und besetzt, erfolgte die offizielle Eröffnung der Station schon 26:07:17 NSY. Als hochrangiger Gast wohnte Grand Moff Vilim Disra unter strengen Sicherheitsvorkehrungen dem feierlichen Anlass bei und ließ es sich nicht nehmen, das Ereignis mit einer Rede auf einer extra aufgebauten Tribüne auf dem Promenadendeck und vielfach übertragen auszuschmücken.

Moff disra

Zuwendung von höchster Stelle erfuhr die Eröffnung der Raumstation durch Grand Moff Vilim Disra.

"Soldaten, Arbeiter, Kolonisten, Bürger des galaktischen Imperiums. Wenn ich auf diese Station sehe, dann sehe ich nicht nur eine Raumkolonie. Nicht ein weiterer Posten unter vielen im Hoheitsgebiet des Imperiums. Die Renaari Nexus Station ist ein neuer Schritt, ein gewagter und weiter Schritt nach vorn an die Grenze des Unbekannten.

Ein mutiger Schritt, für die Männer und Frauen, die im Gedenken an den Wunsch Imperator Palpatines auch noch zu dieser Zeit weiter nach vorn sehen und auch im Angesicht schwieriger Zeiten und der Verdrängung an hohen, gerechten Idealen festhalten: Eine geeinte, sichere Galaxis, deren Grenzen sich unter einer starken Führung bis weit jenseits der Grenzen alter Sternenreiche erstrecken.

Wir stehen hier am Beginn eines neuen Weges, der bisher ungeahnte Risiken, aber auch nie zuvor gekannte Verheißungen verspricht. Der Renaari-Sektor und die hiermit beschlossene Verlängerung des Braxant Runs ist der erste Schritt auf dem Weg in eine neue Renaissance, in eine neue Epoche der Stärke und der Einheit. Es ist nicht nur eine Chance für jeden Einzelnen, sondern auch eine Chance für das Imperium, dem schleichenden Verfall, der sich auch in den letzten Jahren tief im Inneren eingenistet hat, erneut den entschlossenen Kampf anzusagen.

Hier um mich herum sehe ich tapfere Gesichter. Die mutigen Gesichter von Pionieren und Vordenkern. Von Menschen, die Strapazen und Mühsal kennen und bereit sind, sie für das Ideal von Sicherheit, Stärke und Prosperität auf sich zu nehmen und zu tragen wie stolze Bürger eines geeinten Imperiums. Mein Respekt gilt nicht den Verwaltern, nicht den Gouverneuren und den Planern, sondern den Männern und Frauen, die mit eigenem Einsatz und eigenem Schweiß bis an diese Stelle getreten sind und an diesem Punkt im unerschlossenen Raum ihre Zukunft und die Zukunft des galaktischen Imperiums suchen.

Ehre und Stärke."

Militärkommandant und Baron-Administrator Jaren Hecter Calavan schloss sich seinem Vorredner mit den folgenden Worten an.

"Eure Exzellenz, verehrte Geschäftspartner, anwesende Soldaten und sehr geehrtes Publikum. Seit Beginn der Ausrufung der Neuen Ordnung, war die imperiale Regierung und ihre Streitkräfte immer bemüht seinen Bürgern - von den Kernregion bis zu den entlegensten Ecken der Galaxis - Sicherheit und Stabilität zu bringen. Stabilität für freie Wirtschaftsräume, damit Handel und Geschäft aufblühen können; Sicherheit gegen etwaige Bedrohungen des Eigentum und Leben unserer imperialen Bürgerinnen und Bürger.

Heute, verehrte Anwesenden, sind Sie alle dabei, wie die Neue Ordnung auch hier in dem Renaari-Sektor Einzug findet. Wo andere zedern und zaudern und sich mit aufgebläter Bürokratie und hinterlistiger Konspiration in Plenarsäalen abgeben, sich gegenseitig und den Fortschritt blockierend, haben wir Mut gefasst und uns dorthin gewagt, wo niemand zuvor Anspruch auf Zivilisation erhoben hat. Diese Station ist die Manifestation imperialen Mutes, Pioniertum und sozialer Überlegenheit. Sie ist nicht nur Garant für die Neue Ordnung in dieser Region, sondern auch für stabilen und sicheren Handel und damit unzählige Arbeitsplätze und folgerichtig gesellschaftlichem Aufschwung.

Heute, verehrte Anwesende, sind Sie auch alle dabei, wie wir nicht am Ende eines langen Weges angekommen sind, sondern am Anfang einer neuen Zukunft! Sie haben alle Hindernisse überwunden, alle Herausforderungen genommen um heute hier, hier auf der Renaari Nexus Station zu sein. Ich kann Sie alle nur auffordern, an dieser Zukunft unserer neuen Heimat teilzuhaben und jeden Tag - sei es auf militärischem Posten oder ziviler Wirkungsstätte - darauf zuzuarbeiten. Nicht nur für uns, sondern für unser Imperium!

Ehre und Stärke!"

Noch am selben Tag, aber eine Woche vor der Planung, traf Konsulin Letarra von den Cathar ein, um fortan die ständige Vertretung ihres Volkes auf Renaari Nexus Station wahrzunehmen.

FührungspersonalBearbeiten

Aufbau der StationBearbeiten

Folgt.

Lokale EinrichtungenBearbeiten

Militärische BereicheBearbeiten

Hangar 7Bearbeiten

Mit dem Vorteil seiner abgeschlossenen Konstruktion wird Hangar 7 vor allem für repräsentative Zwecke, wie zu Empfängen von bedeutenden Gästen, genutzt. Die Halle ist groß genug, um problemlos ein Shuttle der Theta-Klasse T-2c willkommen zu heißen und gleichzeitig einen imponierenden Querschnitt des Stationspersonals im Spalier antreten zu lassen.

MedZentrumBearbeiten

MedZentrum

Militärchirurgen bei der Arbeit.

Bis aufs Erste gewährleistet ein vom Militär gestelltes MedZentrum nicht nur die Gesundheit der Streitkräfte, sondern auch der ansiedelnden Zivilbevölkerung. Die Einrichtung wird vom Sanitätsbataillon 19 unter dem künftigen Befehl von Commander Dr. Armand Gal-Gotha, in seiner Vertretung von Lieutenant Dr. Cilveen Phurst, betrieben.
  • Kompanie A(urek) des Sanitätsbataillon 19 - Stabs- und Versorgungskompanie: nimmt die Verwaltungsaufgaben des Sanitätszentrums wahr und ist erstrangig verantwortlich für die Material-, Medikamenten- und Geräteversorgung aus dem Imperialen Raum. Aktuell noch nicht vollständig aufgestellt.
  • Kompanie B(esh) des Sanitätsbataillon 19 - Sanitätskompanie: übernimmt den Großteil der Hospitalaufgaben mit den üblichen Fachbereichen Chirurgie, Innere Medizin, Pädiatrie, prothetische Kybernetik usw. Es fehlen neben Betten und Personal noch GH-7-Analyseeinheiten.
  • Kompanie C(resh) des Sanitätsbataillon 19 - Sanitätskompanie: unterstützt die zweite Kompanie mit Laboren und besteht in spezielleren Fachbereichen wie Virologie, Bakteriologie, Mykologie, Protozoologie und Xenobiologie.
  • Kompanie D(orn) des Sanitätsbataillon 19 - Krankentransportkompanie: wird zu Unfällen außerhalb der Station, insbesondere etwa im Rahmen der Bergwerkarbeiten auf Renaari, aber auch beim ein- und ausgehenden Weltraumverkehr und nach gewaltsamen Übergriffen, eingesetzt. Es steht gegenwärtig nur eins von vier eingeplanten Rettungsbooten der Sprint-Klasse zur Verfügung.

KantineBearbeiten

Über die bereits im Einsatz befindliche Streitkräfteküche wird das Gerücht verbreitet, die Köche streckten aus Budgetgründen das Essen - sehr zum Missfallen ihrer hart arbeitenden Besucher in Uniform.

DiplomatenebeneBearbeiten

Botschaft des Nagaianischen ReichsBearbeiten

Aufgrund der Nähe des Renaari-Sektors zu den Unbekannten Regionen entschied sich das Nagaianische Reich eine Botschaft auf der Station einzurichten. Die Funktion des Botschafters Daito ist jedoch eine vielfältige: neben der politischen Vertretung seiner verborgenen Heimatwelt Nagi in den Unbekannten und der Koloniewelt Saijo in den bekannten Regionen, dient er auch als Führer und Ansprechpartner für Völker und Individuen jenseits der Grenzen zum ausgeforschten Raum der Galaxis. Die abgelegene Position des Renaari-Systems garantiert zudem die vorhandenen, aber diskreten politischen Kontakte zwischen dem Imperium und den Nagai.

Um das politische Verhältnis zwischen beiden Mächten zu verbessern, überließ das Imperium dem Nagai-Botschafter eine Fähre der Svelte-Klasse - gegen einen kleinen Aufpreis zur Kostendeckung. Mit diesem Schritt wollte Bastion gleichzeitig verhindern, dass die Neue Republik zufälligerweise über Raumschiffe nagaianischen Designs stolpert und Verdacht schöpft.

Konsulat des Catharesischen BundsBearbeiten

Um einer Siedlung der Cathar im hiesigen Sektor, der von dem gleichnamigen Planeten Cathar am weitesten entfernten Kolonie, Rechnung zu tragen, besteht zur Interessenswahrnehmung des Volkes und als dessen nächste Zuflucht ein Konsulat auf Renaari Nexus Station. Ihm steht die Konsulin Letarra vor, welche zur Kontaktpflege mit ihren Artgenossen über ein Shuttle der Lambda-Klasse T-4a als persönlichen Transporter verfügt.

Ein Kriegsschiff des mit der Neuen Republik zerstrittenen Catharesischen Bunds, der Schwere Kreuzer der Dreadnaught-Klasse Ralgar nar Hallas, versucht die Wege fort und hin zur Pflanzstadt von Piraten, vor allem von den marodierenden Ebruchi, freizuhalten.

PromenadendeckBearbeiten

RedRakghoulNeon

Der "Red Rakghoul" von Nikelle Tryce: Anlaufstelle für leere Mägen, Sabacc-Spieler und gesellige Gemüter.

Die zivile Kaufmeile der Station erfreut sich noch nicht des Lebens, das sie eines Tages erhalten soll. Milde stimmt die Aussicht, dass viele Ladenlokale immerhin schon vorab vermietet, aber eben noch nicht bezogen worden sind.

"Red Rakghoul"Bearbeiten

Siehe: Red Rakghoul

Als eine der ersten besetzten Räumlichkeiten spendet der Club "Red Rakghoul" dem Promenadendeck etwas Farbe und stellt daher den Anziehungspunkt für die unterschiedlichsten Stationsbewohner dar, die die Kurzweile abseits ihrer mitunter fordernden Arbeit suchen, wenngleich die Bar noch nicht vollständig ausgerüstet und bemannt ist. Nicht nur ein einzelner Sabacc-Tisch lockt, sondern auch Getränke- und Speisekarten, die unter anderem Roter Zwerg, Zadarianischen Brandy und frittiertes Gizkasteak mit Jawabrot als Tagesgericht auflisten.

Geführt wird das Etablissement von Nikelle Tryce, deren Personal darüber hinaus aus dem zeltronischen Koch Zehir Konn, der für Ruhe sorgenden Wookiee-Dame Lawwua und verschiedenen Kellnern besteht.

Irgendein Strolch erlaubte sich nach der Eröffnung den Spaß, den Aufdruck des Buchstaben Esk von der Leuchtschrift über dem Eingang zu entfernen, so dass seit jeher die Gäste unter "R d Rakghoul" eintreten. Der Zusammenbruch eines Minenarbeiters der Tarisianischen Handelskompanie, des Zabraks Zak Korvak, in dem Lokal 09:08:17 NSY ließ zuerst eine Lebensmittelvergiftung befürchten, doch behauptete sich darauf der Verdacht einer wahrscheinlichen Cortosis-Kontamination. Der Rufschaden ist dennoch noch nicht vollständig behoben.

Regionaldirektion der Tarisianischen HandelskompanieBearbeiten

Gemessen an beanspruchten Hangarbuchten, dem Bedarf an Fracht- und Lagerkapazität in metrischen Tonnen und der Auslastung ziviler Wohnebenen rangiert die Tarisianische Handelskompanie als größter, einzelner Mieter auf Renaari Nexus Station und zählt damit als bedeutender Wirtschaftsfaktor. Die umfangreiche Organisation des Arbeitertransits zu den Bergwerken auf Renaari, derer Unterkünfte, des Ausbaus von Schächten, des Gerätetransports, der Lohnauszahlungen, Einstellungen, Lagerung und Lieferung von Cortosis und, und, und werden in einem Büro unter der Leitung des Vizedirektors Tan Owa, eines Muuns, gewährleistet, das auch über das Promenadendeck zugänglich ist und durch verschiedene Eingänge Investoren, Vertragspartner und sich bewerbende Bergarbeiter empfängt.

Die Flüge einer Flottille aus Erzträgern vom Typ X46-7 und Mittleren Frachtern der Wayfarer-Klasse und Space Master-Klasse werden von der Regionaldirektion geplant und von IG-86 Wachdroiden abgesichert, welche darüber hinaus ebenfalls in den stationären Räumlichkeiten der Kompanie zu anzutreffen sind.

Zivile Hangar- und AndockbuchtenBearbeiten

Hangar 3Bearbeiten

Da Hangar 4 vorübergehend ausfällt, werden für die Halle vorgesehene Flüge unter anderem über die Drei abgewickelt.

Hangar 4Bearbeiten

Ebenso wie Hangar 8 für den Verkehr von Minenarbeitern der Tarisianischen Handelskompanie vorgesehen, ist Hangar 4 vorübergehend außer Betrieb. Baumaßnahmen in seiner Nähe erzwingen das Ausweichen über den dritten Hangar.

Hangar 8Bearbeiten

Angemietet von der Tarisianischen Handelskompanie, dient Hangar 8 insbesondere für die An- und Abfahrt von Minenarbeitern, die in ihrer Schicht Cortosis auf Renaari fördern, um nach getaner Arbeit wieder auf die Station zurückzukehren und Kräfte für den nächsten Tag zu schöpfen. Transporter der Wayfarer-Klasse sind daher neben bullig gebauten, aber oft erschöpften Gestalten der häufigste Anblick in der Halle. 16:08:17 NSY ereignete sich beinahe der Aufstand eines Arbeitertrupps, als mitten in seinen Reihen ein "Kumpel" mutmaßlich infolge einer Cortosis-Vergiftung zusammenbrach. Die Lage war aufgrund vorangegangener Fälle und geglaubter Untätigkeit seitens der Obrigkeit bereits angespannt gewesen. Sicherheitsoffizier Jorus Mariel vermochte es die Versammlung friedlich aufzulösen.

Politischer und ökonomischer KontextBearbeiten

Als 16 nSY mit dem Bau von Renaari Nexus Station begonnen wurde, sah sich das remanente Imperium zusehends in den Outer Rim auf acht Sektoren in einem zusammenhängenden Gebiet des Weltalls zurückgedrängt. Verbündete und assoziierte Welten, wie zum Beispiel das Cronesische Mandat, ein Viertel des Bajic-Sektors, einige Adelsprovinzen der Tapani-Föderation, Byblos und Ord Vaxal, lagen und liegen einzeln verstreut in der Galaxis und bilden einsame Exklaven mit einem leidenden Anschluss an das neue Kerngebiet des Imperiums, dem so genannten Bastion-Raum. Die 13 NSY mit dem Schulterschluss von Adumari-Union und Neuer Republik geschaffene Zweifrontensituation nahm zudem die Mittel für groß dimensionierte Feldzüge, so dass sich die expansionistischen Bestrebungen schließlich einer Alternative besannen. Die politischen Führer des Imperiums, das Konzil der Moffs, schlugen trotz Bedenken seitens Admiral Gilad Pellaeon eine andere Stoßrichtung ein: in den Wilden Raum, abgekehrt vom Kriegsgeschehen, um in der Ferne und in relativer, vermeintlicher Sicherheit neue Kraft durch kolonistische Erfolge schöpfen zu wollen.

Thk

Der Finger der Kalakarai in der Station: die Tarisianische Handelskompanie und ihre Bergbautätigkeiten auf Renaari.

Entdeckte Cortosis-Vorkommen auf Renaari lenkten die Absichten des remanenten Imperiums zu diesem Planeten, und auch der von den Kalakarai gegründeten und von Generaldirektor Amabire Xadd geführten Tarisianischen Handelskompanie sind sie ein Ansporn für ihr Engagement, aber nicht der einzige. Das abgebaute Erz ist weniger der weiteren Verarbeitung zugedacht, als dass es Kontrolle über den Markt bedeutet. Wer Cortosis besitzt, verfügt über ein Mineral, von dem man behaupten kann, resistent gegenüber den Lichtschwertern der Kalakarai und anderer Machttraditionen zu sein. Der Einstieg der Handelskompanie ist daher auch dem Anliegen geschuldet, die Gefahren für die Kalakarai beherrschbar zu gestalten, so dass die mühselig geförderten Mengen zu großen Teilen lediglich gehortet werden. Erst mit nachrangiger Priorität soll das Erz als Waffe und Panzerung gegen empfundene Bedrohungen wie die Jedi und die Jensaarai raffiniert und geschmiedet werden. Der Abbau erfreut sich peinlichst genauer Überwachung. Da der immense Wert des Minerals nämlich risikofreudige Glücksritter anlockt, bemüht sich die Handelskompanie derartige illegale Bergbauunternehmen möglichst im Keim zu ersticken.

Ein zweites Interesse lockt die Gesellschaft zur Raumstation. Die Handelskompanie verfolgt zusätzlich die Ausweitung des Einflusses auf die bedeutendste Handelsstraße des remanenten Imperiums, den Braxant Run. Während das Kalakarai-Duumvirat seit geraumer Zeit mittels Störangriffen des 819. Kampfgeschwaders Invid die Schifffahrt über Taris erzwingt, um der Republikwelt Bandomeer die Rolle als Startpunkt des Braxant Runs streitig zu machen, besetzt die Kompanie Tausende von Lichtjahren entfernt das Ende des verlängerten Handelsweges. Die Umsetzbarkeit ihrer Intentionen war den Tarisianern etliche Millionen Credits wert. Sie ko-finanzierten die Konstruktion von Renaari Nexus Station und erwarben die exklusive Konzession zur Förderung von Cortosis vor Ort.

Es scheint dem Spiel der Kalakarai entgegenzukommen, dass mit Captain Jaren Hecter Calavan ausgerechnet ein Tarisianer und früherer Kontorprinzipal der Handelskompanie die Raumkolonie administriert. Schon möchte man den Verdacht äußern, seine Benennung wäre ohnehin auf die Dunkelseiter und die Gesellschaft zurückzuführen. Ob er mehr als eine Marionette politischer und ökonomischer Ambitionen ist, wird sich noch herausstellen müssen.

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