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Galactic-Alliance.png

Rachander
Beschreibung
Spezies:

Epicanthix

Geschlecht:

männlich

Haarfarbe:

schwarz

Augenfarbe:

graublau

Körpergröße:

1,95 m

Besondere Merkmale:
  • abgeschlossene Militärausbildung
  • umfassende Allgemeinkenntnisse
Biografische Daten
Geburtsdatum:

10:11:92 NSY

Geburtswelt:
Posten/Tätigkeit:
  • Jedi (ehemals)
  • Söldner (ehemals)
  • Kompaniechef
Rang:

Captain

Auszeichnungen:
  • Halbmond der Tapferkeit
  • Purpurnes Kreuz
  • Cross Crosslet
Einheit:

Galactic Alliance Commando

Teilstreitkraft:

Kommandostreitkräfte der Galaktischen Allianz

Fraktion(en):

Galaktische Allianz

Admina
RS-Gruppe(n):

GAC

Spieler:

Jahal

Rachander ist ein Offizier im Galactic Alliance Commando der Galaktischen Allianz und Kompaniechef der Ersten Kompanie, Erstes Bataillon, der Kommando-Streitkräfte.

LebenslaufBearbeiten

Ante partumBearbeiten

Jahrzehnte vor seiner Geburt verschlug es eine Epicanthix-Familie von Panatha zu der multi-kulturellen Koloniewelt Ennth. Die Familie ließ sich in einem der vielen Hopetowns nieder und nahm am normalen Leben teil. Das bedeutete auf Ennth einen steten Neuaufbau. Denn der Planet wurde alle sieben Jahre von einem Asteroidenschauer getroffen, der ihn für ein knappes Jahr unbewohnbar machte. Während dieses Ereignisses flüchteten sich die Kolonisten immer in orbitale Stationen, um den Schauer abzuwarten und Ennth danach neu zu besiedeln. Bei einem dieser Ausbrüche wurde die Familie getrennt und ein Jedi-Ritter konnte in einem weinenden dreijährigen Kind eine Präsenz der Macht spüren.

OssusBearbeiten

Besagtes Kind, der seinem Namen, Rachander, bereits aussprechen konnte, wurde nach Ossus zur dortigen Jedi-Akademie gebracht. Der Junge wurde in den Wegen der Jedi erzogen, doch zeigte sich bald, dass seine Machtsensitivität kaum ausgeprägter war als die der meisten anderen Individuen in der Galaxis. Der Jedi, der ihn auf einer der Flüchtlingssationen um Ennth entdeckte, hatte einen Fehler gemacht. Da man die Eltern von Ra, wie der Kleine liebevoll genannt wurde, nicht ausfindig machen konnte, blieb der Junge in der Obhut der Jedi, ohne wirklich ein Jedi zu sein. Doch dies sollte sich erst Jahre später herausstellen.

Er wurde innerhalb des Ordens erzogen, erhielt die gleiche Ausbildung wie die anderen Jünglinge und galt in jeder Hinsicht als Jedi, bis auf die Tatsache, dass er die Macht nicht nutzen konnte. Dies wurde klar, als er im Alter von 13 Jahren die Padawan-Prüfungen absolvieren sollte. Er bestand keine einzige von ihnen und galt noch nicht einmal für die Jedi Service Corps' als geeignet. Erst dann wurde klar, dass der Junge, der sich als Jedi sah, keiner war. Man hatte vergessen, die Tests an ihm vorzunehmen und sich lediglich auf das Wort des Jedi verlassen, der ihn seinerzeit nach Ossus brachte.

Diese Wahrheit bedeutete für Rachander eine Identitätskrise. Er identifizierte sich mit den Lehren der Jedi, er identifizierte sich mit dem Orden. Zu wissen, dass sein ganzes Leben bis zu diesem Punkt eine Lüge war, machte ihn zornig. In dieser Zeit seines Zorns war lediglich die Jedi-Ausbilderin Nana Le ihm eine Stütze. Die Zeltronerin kümmerte sich um ihn, als er als Kind die Nachrichte erhielt, half dem jungen Erwachsenen durch die Zeit seiner Selbstzweifel und war schließlich diejenige, die ihn zum Mann werden ließ. Doch auch die Liebe und Zuneigung, die er von einigen Jedi erhielt, konnte Ra nicht über die Tatsache hinwegtäuschen, dass er als unerwünscht, aber geduldet galt. Viele junge und überhebliche Padawane und Ritter sahen in ihm einen Behinderten, der bei ihnen nichts zu suchen hatte. Diese elitären Cliquen sonderten ihn aus und sorgten schließlich dafür, dass Ra sich gänzlich vom Orden lossagte. Da die Jedi sein Verantwortungs- und Pflichtgefühl jedoch maßgeblich bestimmten, wollte er etwas sinnvolles tun.

Sturm und DrangBearbeiten

„Ossus ist Jedi-Land.“

— ein Rekrutierungsoffizier gegenüber Rachander

Also meldete er sich zum Militärdienst der Galaktischen Allianz. Dort wurde er zunächst nicht angenommen. Die Militärs sahen in ihm eine Gefahr. Ein Jedi - auch wenn er keine Machtfähigkeiten besaß - gehörte nicht ins Militär. Rachanders pazifistische und lebensachtende Persönlichkeit tat dem Ganzen auch einen Abbruch. Seine antrainierten Fähigkeiten waren zwar ausreichend, aber man bürokratische Schlupflöcher, um ihn abzulehnen. Offiziell wurde dies mit seiner unklaren Herkunft begründet und der Tatsache, dass Ossus nicht formell eine Mitgliedswelt der Galaktischen Allianz war, sondern vom Jedi-Orden als extraterritoriales Gebiet verwaltet wurde.

Doch nun wusste Ra nicht wohin. Nach Ossus konnte er nicht mehr. Er war dort im Rausch verschwunden, hatte neben einem Übungslichtschwert und einem Sternjäger noch anderes mitgehen lassen. Doch der Jäger sollte ihn erstmal retten. Er verkaufte ihn und suchte auf Coruscant erstmal Arbeit, finanzierte sich einige Wochen mit den Geldreserven, die der Verkauf des Jägers ihm einbrachte. Bevor ihm die Reserven ausgingen, kam es jedoch zu einer folgenschweren Begegnung: Eines Abends beendete er gerade eine Tagesarbeit in den mittleren Ebenen von Galactic City. In einer Nebenstraße wurde er Zeuge, wie ein Sullustaner von mehreren Nikto zusammengeschlagen wurde. Er eilte dem Sullustaner zu Hilfe, aber sah sich daraufhin mit dessen Peinigern konfrontiert. In einem Akt puren Instinkts griff er nach dem Trainings-Lichtschwert und aktivierte es. Den Ruf der Jedi kennend, suchten die Nikto das Weite. Rachander brachte den schwer verletzten Sullustaner, Nein Nunb, in ein örtliches MedCenter. Als er wieder zu Bewusstsein kam, kontaktierte der Sullustaner Ra und zeigte sich ihm gegenüber dankbar, bot ihm sogar Arbeit an. So wurde Rachander Leibwächter; zunächst für Nein, später für andere. Doch es zeigte sich ihm immer öfter, dass die Leute, die seinen Schutz in Anspruch nahmen, allen Grund hatten, andere zu fürchten. Rachander waren die arroganten bis perversen Klienten mit der Zeit über. Einige Zeit nachdem er sich über einen seiner Klienten einen Coruscanter Pass besorgen konnte, kehrte er seinem Gewerbe den Rücken und meldete sich wieder zur Armee.

Soldat seinBearbeiten

Man mochte seinen neuerlichen Versuch, in die Armee aufgenommen zu werden, als starrsinnig betrachten. Und damit hatte man recht. Wollte Rachander zunächst ins Militär, um seinem Gefühl von Gerechtigkeit genüge zu tun, war es nun reiner Starrsinn. Die arrogante Haltung der Anti-Jediisten war ihm zuwider und er wollte das Ansehen des Ordens wieder aufbessern. Da jedoch noch viele Anhänger der Lehren Natasi Daalas im Militär vertreten waren, kam er mit seiner persönlichen Kampagne nicht weit.

Er wurde aufgenommen und durchlief die Grundausbildung. Danach diente er als Unteroffizier in der Armee, aber trat lange auf der Stelle. Oft geriet er aufgrund seiner Ansichten auch mit höheren Offizieren aneinander. Im Jahr 125 NSY war es schließlich der Ruf des Galactic Alliance Commando, der ihn davon abhielt, seinen Dienst zu quittieren. Er durchlief die Grundausbildung und wurde aufgrund seiner hervorragenden Ergebnisse in den Offiziersrang befördert. Später erfuhr er, dass er persönlich von General Ninht Daecc angefordert wurde.

CharakterBearbeiten

„Möge die Macht mit uns sein.“
„{Krz. Ohje.}“

— Rachander und Duaan Khobbo

Kaum einer der Soldaten seines Kommandos kennt ihn persönlich näher, doch lässt er während gemeinsamer Einsätze eine befehlserfahrene und herrische Ader durchblicken. Er erwartet, dass seinen Befehlen Folge geleistet wird und seine Soldaten den militärischen Jargon beherrschen. Keine Fragen.

Ihm bereitet das Töten keine Freude, aber doch eine gewisse Art von Genugtuung. Zudem behaupten einige psychologisch ausgebildete Kommandos, Rachander hätte eine ausgeprägte nihilistische Seite. Als suche er Gewalt, Kampf und den Tod und hoffe, darin etwas zu finden. Einige wenige privatere Gespräche lassen die Leute in seiner Umgebung darauf schließen, dass er einst irgendwie mit dem Orden der Jedi involviert war. Auf welche Art und Weise ist bis heute nicht bekannt.

Abseits des Dienstes erholt sich Rachander gern in der Ruhe seines Quartieres. Etwas Alkohol, ein Stück seiner Lieblingsplatte, Max Rebo's Collected Classics: Dirge, und seine Ruhe. Über Familie oder Partner ist nichts weiter bekannt. Annäherungsversuchen des anderen Geschlechts ist er zwar nicht abgeneigt, doch zeigt keinerlei Anstrengungen, diese Damen auch zu halten.

Obwohl ihn im Laufe seines Lebens einige Spitznamen verfolgten, konnte er sich mit keinem anfreunden. Ra - als Abkürzuung seines eigentlichen Namens - und Captain Hammer waren hierbei die hartnäckigsten, die ihn verfolgten.

FähigkeitenBearbeiten

Rachanders hervorragende Nahkampffertigkeiten in Zusammenhang mit seinen gelegentlichen Rezitationen von Jedi-Litaneien haben oft zur Annahme geführt, er sei einst ein Jedi gewesen, der den Orden verlassen hätte. Rachander verneint dies zwar stetig, doch einige wollen von einem Leibwächter wissen, auf den Ras Beschreibung zutrifft, und der vor einigen Jahren auf Coruscant aktiv war. Besagter Leibwächter führte ein Lichtschwert mit einem hammerähnlichen Griff mit sich. Rachander trägt gelegentlich ein ähnliches Utensil mit sich und verschwindet oft gemeinsam mit Yssem Idle mehrere Stunden in abgeschlossene Trainingsräume. Dies gibt den Gerüchten nur Futter. Gleichzeitig hat dies zu dem Rachander verhassten Spitznamen Captain Hammer geführt. Eine zeitlang kursierten sogar Collagen in entsprechender Verkleidung und fotobearbeitete Pin-ups in den Spinds weiblicher Kommandos.

Nachgewiesenermaßen verfügt Rachander über die Ausbildung zur Bedienung der meisten gängigen Waffentypen, die typisch für den Militärdienst der Galaktischen Allianz sind. Während seiner Ausbildung wurde er für die Bedienung von CF9 Crossfires und Fähren der Crix-Klasse der Allianz geschult und hatte während seiner Einsätze etwas Erfahrung mit den alten Sternjägern der Aleph-Klasse sammeln können. Die meisten anderen Sternjägermodelle kennt er nur aus dem Schulbuch.

Überraschenderweise kann er einen Jedi-Sternjäger, das Modell X-83 TwinTail handhaben. Seine körperliche Ausdauer und der Umgang mit dem Lichtschwert sind seinem zurückliegenden Training im Orden zu verdanken, wenngleich es immer nur Trainings-Lichtschwerter waren, mit denen er hantierte.

Familie und BekannteBearbeiten

Nana LeBearbeiten

Die zeltronische Jedi-Lehrerin war für Ra in seinen späteren Jahren eine Art Ersatzmutter. Als er noch, schlussendlich vergeblich, an der Akademie lernte, freundete er sich mit der nur wenige Jahre älteren Jedi an. Damals war er noch ein Student gewesen, sie bereits ein Padawan kurz vor ihrer Ritterweihe. Sie führte Ra etwas an der Hand, dem die mönchisch-asketische Umgebung so gar nicht behagte. Die Beziehung zwischen beiden begann freundschaftlich, entwickelte sich mütterlich, denn Nana mochte Ra und wollte, dass er sich auf Ossus wohlfühlte; und endete leidenschaftlich als Nana beschloss, dass sich Ra mit ihr noch wohler fühlen würde.

LizBearbeiten

Ihm wird eine nicht näher definierte Bekanntschaft mit Generalin Liz nachgesagt. Wie immer kamen Gerüchte über eine Affäre auf, die jedoch nie nachgewiesen werden konnte, zumal kein Soldat jemals beide Offiziere häufig zusammen gesehen hatte. Rachander selbst hält sich zu derlei Aussagen bedeckt.

Hinter den KulissenBearbeiten

  • Rachander ist als Nichtspielercharakter für das GAC-RS gedacht, um als niedrigerer Rang einen Puffer zwischen Flaggoffizierin Liz und den einfachen Kommandosoldaten zu schaffen.
  • Das Charakterthema für Rachander ist "Shine" von Mr. Big.

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