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Genevii Doneeta
Geneviidoneeta.jpg
Beschreibung
Spezies:

Twi'lek

Geschlecht:

weiblich

Augenfarbe:

stahlgrau

Körpergröße:

1,77 m

Besondere Merkmale:
Biografische Daten
Geburtsdatum:

16 VSY

Geburtswelt:

Ryloth

Rang:

Krath-Todeshexe

Fraktion(en):

Krath-Sekte

Admina
RS-Gruppe(n):

Dunkelseiter

Spieler:

Lui

Die Veteranin des Sezessionskrieges ist eine der wenigen Überlebenden der zerschlagenen Dunkelseiterformation Wiedergeborenes Imperium. Über die Krath-Sekte von Cinnagar will Genevii Doneeta, in Twi'leki Geneviidon'eeta, ihren Platz in der Galaxis neu finden und bittere Rache an den Kalakarai üben.

Taleera Nightsinger, Adeptin der Kalakarai unter der Anleitung von Ascari'da Uruodo, war einst ihre Schülerin.

LebenslaufBearbeiten

Unschöne Anfänge (16 VSY bis 7 NSY)Bearbeiten

Im Kindesalter von der Karazak-Sklavenjägergilde verschleppt, wurde die verschüchterte Genevii auf Anaxes, einem der wichtigsten Flottenzentren des Kernraums, als Objekt des Amüsements für den einflussreichen, imperialen General Koregu Wermis ausgebeutet, bis dieser den Tod fand, nachdem er sich zunehmend als Konkurrenz für die Ambitionen des Dunklen Jedi Jerec erwies. Boc Aseca, einer der Mitglieder von Jerecs Bruderschaft der Dunkelheit, fand Gefallen an seiner Artgenossin und nahm sich ihrer an, um mit ihr seinen verdrehten Spaß zu haben.

In dieser Zeit schlug die anfängliche Angst gegenüber ihrem vermeintlichen Retter in die Bereitschaft über, sich mit Boc zu arrangieren und ihm als sein Spielzeug zu Diensten zu sein, sich aber nicht weniger einen gewissen Lebensluxus zu ergaunern. Sie lernte, dass Fügsamkeit und die Gabe zur Manipulation erträglicher sein konnten als die offene Konfrontation und unverblümt geäußerte Absichten. So erreichte sie es, dass Boc sie im geglaubten Unwissen seines Herrn in die Künste der Dunklen Seite einführte, wenngleich mit bescheidenen Ergebnissen.

Bocs Untergang sowie die Niederlage Jerecs gegen Kyle Katarn auf Ruusan bedeuteten das Ende des Lebens im Wohlstand. Ohne einen vermögenden Gönner streifte Genevii durch die Galaxis, verdingte sich als Söldnerin und Attentäterin, um ihre eigenen Studien über die Macht voranzutreiben, bis sie in den Schatten der Unterwelt als gefragte Gutachterin für antike Artefakte eine weitere Einnahmequelle erschloss. Zu dieser Zeit eignete sich Genevii den klangvollen Clan-Namen Doneeta unrechtmäßig an, um aus der Reputation dieses alten Twi'lek-Namens ihre Vorteile zu ziehen.

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Geneviis erster Lehrmeister: der Dunkle Jedi Boc Aseca.

Im Dienst des Hochinquisitors (7 bis 13 NSY)Bearbeiten

Als der Dunkle Orden zu Byblos, einem Auswuchs des Wiedergeborenen Imperiums, unter Hochinquisitor Antinnis Tremayne begann, Machtsensitive in Massen zu rekrutieren, dauerte es nicht lange, bis die jagenden Anwerber auf die umtriebige Twi’lek aufmerksam wurden und sie vor die Wahl stellten, sich dem Orden unterzuordnen oder den Tod zu erfahren. Genevii entschied sich für ihr Überleben und die Option, noch weiter in ihren Fertigkeiten unter der fordernden Anleitung von Tremayne zu wachsen.

Katz und Maus mit der Dauphin (12 NSY)Bearbeiten

Schließlich stieg sie so hoch in dessen Gunst auf, dass er ihr das tarnfähige Raumschiff Seducer überließ und darüber hinaus die Annahme von zwei Schülern gestattete: den Codru-Ji Majai und das 10 NSY auf Kashyyyk aufgegriffene, verwilderte Menschenmädchen Taleera Nightsinger. In Tremaynes Auftrag bereiste man zu dritt die Galaxis, um Schauplätze historischer Schlachten beispielsweise der Jedi zu untersuchen sowie machtvolle Relikte zu bergen, bevor sie aus der Sicht des Wiedergeborenen Imperiums bzw. des Inquisitorius in die falschen Hände gelangten. Es war eine derartige Mission auf Hypori 12 NSY, die die erste Konfrontation mit den späteren Kalakarai, einer Gruppe abtrünniger Dunkelseiter, bedeutete, als Genevii und ihre Gefolgschaft auf die Besatzung des Sternenzerstörers der Victory-Klasse Dauphin unter dem neuen Befehl von Tanda Pryll trafen.

Zwar führte der Kommandant das Trio zuerst in die Irre, als sie einer Sonde ins Hoth-System einen entdeckten Peilsender mit auf den Weg gab, doch erhielt Genevii darauf erneut die Gelegenheit, sich an die Fersen der Dauphin zu heften. Mehr als einmal erwies sich die Twi'lek in den Wochen sowohl listig als auch tödlich, als es darum ging, den Kauf von Raketen für die Dauphin vereiteln zu wollen. Selbst die Leben der Führungsoffiziere wurden wiederholt bedroht, und den Tod mehrerer Brückenleute und Bodentruppen führte ihre Schläue auch herbei. Letztendlich scheiterte Genevii in ihrem Primärziel, doch behauptete sie einen Ruf als verschlagener Widersacher.

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Hochinquisitor Antinnis Tremayne verfügte über Genevii als einen seiner Handlanger.

Nacht über Byblos (13 NSY)Bearbeiten

Es vergingen Monate, bis sich eine weitere Begegnung mit den Streitkräften der Ketzer ereignete. 13 NSY fühlten sich die Kalakarai stark genug, um Tremaynes missglückte Attacke auf ein von ihnen beherrschtes System mit einem Gegenangriff auf Byblos zu beantworten. Da der zuständige Moff davon absah, Partei in diesem vermeintlich religiösen Konflikt zu ergreifen, mussten Genevii und ihre Eleven persönlich die Anlagen des Wiedergeborenen Imperiums verteidigen. Ihrer direkten Kontrahentin Ascari'da Uruodo unterlegen, suchte die Twi'lek ihr Heil in der Flucht und überließ die anderen ihrem Schicksal: Daniana Vasquez bedeutete das Ende von Majai, während Xellos Phibrizo seiner Gegnerin Taleera Nightsinger die Hände nahm und sie für die Kalakarai unterwarf. Der Hochinquisitor ging ebenfalls unter. Nicht so aber Genevii. Sie rettete sich an Bord der Seducer und vermochte zu entkommen.

Während sich das Imperium in den Wochen darauf mit den einstigen Ketzern als neue Verbündete arrangierte, traute Genevii dem Frieden keineswegs. Um den Rachedurst der nunmehr anerkannten Kalakarai zu entgehen, verselbstständigte die Twi'lek ihre Unternehmungen. Noch vor dem Kampf auf Byblos hatte sie die Besatzung der Seducer um zwei Gesichter ergänzt. Ein Lieutenant der Neuen Republik namens Sinvey Erys'tan war beim Überfall auf eine Ausgrabung des Obroanischen Instituts gefangengenommen worden, um verhört und darüber hinaus psychisch zu Grunde gerichtet zu werden, bis sie als Sklavin Geneviis kranken Vorstellungen entsprach. Außerdem hatte das Mitglied eines der Black Sun nahestehenden Söldnerkaders Zuflucht im Tausch gegen seine Dienste gesucht: der gamorreanische Gladiator Koort-Va. Mit ihnen startete Genevii einen neuen Lebensabschnitt, doch die Niederlage war deswegen noch nicht überwunden.

Hochmut kommt vor dem Fall (13 NSY)Bearbeiten

Eben dieser Groll führte zum nächsten Rückschlag. Unverhofft kam Genevii auf Maridun ausgerechnet dem Kalakarai-Führer im selbstgewählten Exil, Chaai Vail, auf die Spur. Sie konnte nicht der Versuchung widerstehen, legte sich auf die Lauer, griff an und verlor beinahe alles. Sie hatte sich selbst überschätzt, denn Vail triumphierte eindeutig. Koort-Va starb durch sein Lichtschwert, die Twi'lek hingegen verschonte er, als sie im Laufe der Auseinandersetzung ihres Bewusstseins beraubt wurde. Es sollte nicht den einzigen Verlust darstellen. Der Sieger riss sich nämlich, kaum hatte er die bemerkenswerten Eigenschaften der Seducer erkannt, das Raumschiff unter den Nagel und fand in Sinvey gefügige Gesellschaft für seine entbehrungsreiche Reise.

Dritter Feldzug gegen die Kalakarai (14 bis 20 NSY)Bearbeiten

Allein auf sich gestellt, suchte Genevii Anschluss. Geschäftskontakte ermöglichten es ihr, eine Beziehung zur Neuauflage der Krath-Sekte auf Empress Teta aufzubauen. In kurzer Zeit stieg sie zu einer ihrer Todeshexen auf und jagte einmal mehr Artefakte der Macht. Da die gefestigten Kalakarai mehr und mehr auf dem Gebiet konkurrierten, sprach sich Genevii entschieden für einen geheimen Krieg zwischen den Kulten aus, auch um alte Rechnungen zu begleichen. Sie wollte aber nicht nur bei Relikten den verhassten Feinden zuvorkommen, sondern ihnen nach Möglichkeit schaden. Mit den Mitteln der Krath und der Unterstützung einer mandalorianischen Splittergruppe orchestrierte sie Konflikte auf Kalakarai-Welten bzw. an deren stellaren Grenzen. Vorgetäuschte Übergriffe auch im Mandalore-Sektor verfolgten das Ziel, die loyalen Clans des Mandalore Fenn Shysa zu einem Krieg mit den Kalakarai, die ihr weltliches Zentrum inzwischen auf Taris besaßen, zu provozieren. Tatsächlich erreichte Genevii Misstrauen und sogar Scharmützel zwischen dem transformierten Kalakarai-Duumvirat und den Mandalorianischen Protektoren, doch der große Waffengang blieb aus. Beide Seiten erhielten nämlich Hinweise auf die Beteiligung einer dritten Fraktion, so dass Genevii vorsichtiger wurde. Bis 20 NSY verlagerten sich daher ihre Aktivitäten wieder zur missratenen Archäologie.

CharakterBearbeiten

Das Leben als Sklavin und Gespielin hat ihre Narben in Geneviis Seele hinterlassen. Moral, Anstand und Gerechtigkeit sind ihr fremd, solange die Zurschaustellung von Tugenden ihr keinen Nutzen verspricht. Ihre Falschheit hat sie zu einer Kunstform für sich erhoben, welche sich als Neigung in ihren Fähigkeiten niedergeschlagen hat. Gegenüber Vorgesetzten und denen, von denen sie glaubt, sie seien ihr überlegen, devot, zeigt sie im Beisein von Unterstellten ein anderes Gesicht. An ihnen übt sie Vergeltung für die Fährnisse ihres Lebens.

FähigkeitenBearbeiten

Die naturgegebene und zusätzlich als Tänzerin ausgebildete Geschmeidigkeit ihrer Bewegung drängt sich geradezu auf, sie mit einer Neuronenpeitsche auf tödliche Weise zu vereinen. Eine ähnliche Herausforderung bedeutet der geschickte Umgang mit zwei Guard shotos, die Genevii ihrer Sammlung verschiedener Lichtschwerter entnahm, nachdem ihr erstes, eines mit gekrümmtem Griff, in der Schlacht von Byblos in einem Duell gegen Ascari'da Uruodo verloren ging. Mit ihnen ist ihr die Anpassung an die klassischen Lichtschwertformen Soresu und Ataru einigermaßen zufriedenstellend gelungen, ausreichend, um auch weiterhin als gefährliche Gegnerin zu gelten.

Hinter den KulissenBearbeiten

Bei dem Nichtspielercharakter handelt es sich um einen wiederkehrenden Antagonisten aus mehreren Sitzungen zum sogenannten Sezessionskrieg, der sich in den Spieljahren von 2002 bis 2005 ereignete. Vor allem ehemaligen Spielern der Dauphin dürfte die Twi'lek in Erinnerung geblieben sein.

Im Anschluss fand Genevii vereinzelt Verwendung und sollte später erneut als Widersacherin groß in Erscheinung treten, doch entwickelten sich die 2009 und 2010 in Angriff genommenen Bestrebungen ungünstig. Es blieb bei Andeutungen und Absprachen im Hintergrund. Erst 2012 trat sie leibhaftig in einem Abenteuer der Charaktere Kimiya Malica Carmofregoso und Amesis Xadd wieder auf.

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