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Electra
Ardent-class steadfast
Allgemeines
Hersteller:

Kuat Drive Yards

Modell:

Schnelle Fregatte
der Ardent-Klasse

Bestimmung:

Fregatte

Technische Informationen
Länge:

weniger als 400 m

Antrieb(e):

vorhanden

Hyperraumantrieb:

Klasse 1.0

Hyperraumantrieb (Backup):

Klasse 12

Schild(e):

vorhanden

Hülle:

vorhanden

Bewaffnung:
Kapazitäten
Besatzung:

1.400

Passagiere:

200 Truppen

Frachtkapazität:

5.000 metrische Tonnen

Konsumautonomie:

1 Jahr

Einheiten
Sternjäger stationiert:

725ste Flugabteilung:

Fähren:

726ste Flugabteilung:

Bodeneinheiten:

338ste Angriffsabteilung:

  • Kompanie A, Bataillon 5, 41ste Division
    • 24 Infanterie-schwadronen
    • 2 HAVw E4 Juggernauts
    • 6 AT-PT Raptor Claw 1 bis 6
    • 5 AT-RT Raptor Claw 7 bis 11
Indienststellung:

128 NSY

Kommandocrew:
Flotte:

Zweite Kolonialflotte

Admina
Verwendung bei RS-Gruppe:

Harpyien

Fraktion:

Galaktisches Imperium

Die Schnelle Fregatte der Ardent-Klasse Electra ist Bestandteil der Zweiten Imperialen Kolonialflotte.

Ihre Traglast umfasst auch die 179ste Imperiale Jagdstaffel, eine TIE Predator-Einheit mit dem Kampfnamen Harpyien.

GeschichteBearbeiten

Viel Geschichte konnte die Electra noch nicht schreiben. Sie wurde erst Ende 128 NSY in den Werften des Bilbringi-Systems fertiggestellt. Ihre Mannschaft hatte sich bis zu diesem Zeitpunkt schon größtenteils eingefunden und aufeinander einspielen können, Testfahrten inklusive. Der offizielle Stapellauf samt Schiffstaufe stand aber noch bevor. Darauf schloss sich die Fregatte nicht nur auf Flimsi der Zweiten Imperialen Kolonialflotte an, sondern auch an der Front nahe Borleias.

BesatzungBearbeiten

Den Befehl über die Electra hat Commander Taumant, ein ehemaliger Führungsoffizier vom Flaggschiff der Zweiten Kolonialflotte, der Empress Elliah, inne.

Auf der Ebene folgt als einer von mehreren Wachoffizieren das kriegsversehrte Flieger-Ass Irys Daala im Range eines Lieutenant Commanders der Imperialen Raumflotte. Auf besondere Weisung des Kommandanten steht sie den drei Flug- und Angriffsabteilungen, d.h. den Harpyien, allen an Bord befindlichen Fähren und Landungsschiffen sowie ihren Bodencrews und der Kompanie A, vor.

Die 179ste Jagdstaffel, gebildet aus zwölf TIE Predators und ihrem Dutzend Piloten, wird von Major Velnaar Clan-Heluz angeführt. Zum Personal der ihr zugewiesenen Techniker gehört der Junior Chief Petty Officer Valta. Zusammen ergeben die Fliegende und die Technische Staffel die 725ste Flugabteilung.

In der 726sten Flugabteilung kommt es häufig vor, dass Irys Daala das Langstreckenshuttle der Sigma-Klasse Aello für sich beansprucht und es persönlich pilotiert. Drei Imperiale Fähren der Nune-Klasse, die Celaeno, die Ocypete und die Podarge, und zwei Landungsschiffe des Typs Y-92 Cyclops, die Steelvault und die Beldon Wight, beide moderne und kleinere Nachfolger des Y-85 Titan, gewährleisten zusätzlich den Transit von Fracht, Truppen und deren Gerät.

Zu den Ranghohen auf der Fregatte zählt auch Captain Abeneze Haug. Der Offizier der Imperialen Armee befehligt die 338ste Angriffsabteilung, die in Kompanie A des Bataillons 5 in der 41sten Sturmtruppendivision besteht. Dem Kompaniechef unterstehen damit 24 Infanterieschwadronen zu etwa je vier Sturmtrupplern und deren Sergeant, zuzüglich mehrere Zugführer im Range eines Lieutenants, ihre beigeordneten Sergeant Majors und Stabspersonal. Die Einheiten der Fußsoldaten sind als Aurek 1 bis 24 durchnummeriert, doch tragen einzelne inoffizielle Bezeichnungen.

In der Kompanie A sind allerdings drei Waffengattungen miteinander verbunden. Motorisiert ist man dank einem Paar aus kompakten Stammhaltern der gefürchteten Juggernaut-Linie, dem aktuellen Modell HAVw E4, gegliedert in zwei Panzersektionen mit eigenen Betriebs- und Schützenmannschaften. Ein HAVw E4 Juggernaut vermag drei Sturmtruppenschwadronen und die gleiche Zahl an kleinen Kampfläufern aufzunehmen. Diese zweibeinigen Fahrzeuge können bei voller Fahrt nach hinten ausgeworfen werden und so fast ohne Verzug ins Geschehen eingreifen.

Die davon Gebrauch machende Aufklärungs- und Kavallerieschwadron Raptor Claws vervollständigt neuerdings die Kompanie und damit Haugs Kommando. Sie führt eine Lanze aus fünf AT-PTs, eine zweite aus fünf AT-RTs, wobei jede von einem Sergeant und dessen Zweiten-in-der-Befehlskette, einem Corporal, befehligt wird. Den sechsten AT-PT bedient ein vorgesetzter Lieutenant, ein Kaleesh namens Panxaith dij Q'morr.

Diese Bodentruppen und ihr Unterstützungspersonal teilen sich mit etwa 1.400 Raumflottendienstgraden den Platz auf der Fregatte.

Technische DatenBearbeiten

Jüngst in der Werft fertiggestellt, weicht die Electra kaum von den Spezifikationen der Ardent-Klasse ab. Bemerkenswert schnell im Sublicht und ausgestattet mit widerstandsfähigen Schilden, hat sich in der Imperialen Raumflotte die Taktik etabliert, diese Eigenschaften zu raschen Vorstößen in die feindlichen Linien einzusetzen, Schwachstellen zu attackieren und Breschen für Nachzügler zu schlagen. Dieses oft mit mehreren Schwesternschiffen ausgeführte Manöver belastet selbst die beachtliche Schildstärke arg, so dass es Offiziere mit Nerven aus Stahl verlangt, um eine solche Fregatte entsprechend tollkühn zu führen. Ein Kommandant sollte diese Voraussetzung erfüllen.

Ardent-class fast frigate concept

Die Ardent-Klasse von allen Seiten.

Ein ungewöhnliches Merkmal des Typs ist die Anordnung des Hangars zur Heckseite, so dass Sternenjäger und Fähren achtern ausfliegen können. Dafür sind die Triebwerke, drei an der Zahl, höher ver- und aus dem Schiffsrumpf komplett ausgelagert worden.

Die meisten Geschütze sind dorsal angeordnet, decken vor allem das Schussfeld steuerbord, backbord und zum Bug ab und vernachlässigen daher den Achternbereich. Insgesamt umfasst die Bewaffnung fünf schwere und drei mittlere Turbolaserbatterien, fünf Flugabwehrbatterien und zwei Traktorphalanxen.

Besondere BereicheBearbeiten

JagdfliegersektorBearbeiten

Wie auf vielen Schiffen bilden die Nutz- und Wohnräume der Piloten mit dem Vorteil kurzer Strecken einen zusammenhängenden Trakt. Der sogenannte Jagdfliegersektor der Electra schließt die Unterkünfte der Harpyien und ihrer technischen Mannschaft, die Umkleide, Waffen- und Rüstkammer, Sanitär- und Hygieneanlagen, eine kleine Messe, Briefing- und Bereitschaftsräume in der steuerbordseitigen Heckpartie ein. Einzelkabinen sind den Posten des Staffelführers und seines Stellvertreters vorbehalten. Die nachfolgenden Piloten verteilen sich nach Geschlechtern getrennt auf zwei Stuben mit je fünf Betten.

5er-Quartiere

Die Quartiere der einfachen Staffelmitglieder.

Unter den Begriff des Jagdfliegersektors fällt auch ein Teil des Hangars, der von einer auf Wunsch von Taumant gezogenen Wand auf ungewöhnliche Weise vom Rest separiert wird. Die damit verkleinerte Halle ist für die zwölf TIE Predators der Staffel und die Aello bestimmt und entzieht sich erfolgreich neugierigen Blicken aus dem abgetrennten Nachbarhangar. Die Kennzeichnung als Sicherheitsbereich erschwert Unbefugten ohne entsprechende Zylindercodierung außerdem den Zutritt zu diesem Sektor, so dass etliche Vorgänge vor dem übrigen Schiffsbetrieb geheimgehalten werden können. Dazu gehört auch die eingerichtete Minikrankenstation, in der diejenigen Verletzungen behandelt werden, die sich dem medizinischen Zentrum der Fregatte nicht mit Raumjägereinsätzen erklären lassen. Dem ausgewählten Sanitäter der Harpyien, derzeit Ulyna Leartan, assistieren hierbei Droiden der PI-Serie und 3Z3er.

Offizierskasino "Blaupause"Bearbeiten

Die "Blaupause" ist eine von zwei Offizierskasinos an Bord der Electra und erfreut sich vor allem großer Beliebtheit bei den gehobenen Posten, die auf der Steuerbordseite der Fregatte eingesetzt oder untergebracht sind, denn dort ist sie verortet. Der Name der Messe rührt vom gewählten Thema der Inneneinrichtung her. Schmucklinien an den Wänden suggerieren nämlich Ausschnitte technischer Zeichnungen zur Ardent-Klasse. Höhepunkt der Deko ist ohne Frage eine eingerahmte und unter Glas gehaltene Kopie der stählernen Urkunde zu Taufe, Spezifikationen und Verdiensten der Electra, übergeben von der Raumflotte, signiert vom Kommandierenden der Flottenoperationen.

Blaupause

Speis, Trank und Zerstreuung finden Offiziere in der "Blaupause". Hier die Tischordnung.

Insgesamt bietet die "Blaupause" 81 Gästen Platz, verteilt über vier Bereiche. Die Paartische A bis F sind entlang der Fensterfront angeordnet und gewähren daher nicht nur Ausblick, sondern auch relative Zweisamkeit. Die inneren Segmente liegen etwas höher, so dass man bei Bedarf auch Anteil an dem — falls gegeben — Panorama nehmen kann. Voneinander unterscheiden sich diese Ebenen ein weiteres Mal leicht in der Höhe und separieren sich teilweise aufgrund von halbhohen Trennwänden. Ausschließlich im Bereich der Bar (Tische O, P und Q) hängen Pendants von der Decke. Im Schutz dieser Gegenstücke sind an den der Theke zugewandten Seiten Vidschirme angebracht, die es den Offizieren erlauben, aktuelle Sportereignisse oder ähnliches ohne Ablenkung für andere zu verfolgen. Um die Tische O, P und Q lassen sich — mit der Möglichkeit zur Erweiterung auf L und N — auf Wunsch akustische Blasen errichten, um das in diesem Bereich gelegentlich etwas lautere Treiben von dem in den eher ruhigeren Restauranträumen zu isolieren und gegenseitige Störungen zu vermeiden.

Als nahezu unermüdlichen Barkeeper entdeckt man hinter dem Tresen überraschenderweise einen Droiden der FEG-Serie namens FEG-U12 bzw. verkürzt U12. Gemäß seiner ursprünglichen Bestimmung blickt er auf eine lange Laufbahn als künstlicher Pilot in den Diensten eines Beamten zurück. Als dieser zum Präfekten und damit so hoch aufgestiegen war, dass ein Droide als sein persönlicher Flieger weniger schicklich schien, sorgte er aus sentimentalen Gründen für seine Anschlussverwendung in der "Blaupause". Offenbar war der Beamte vom Unterhaltungswert des an Anekdoten keineswegs armen Droiden so überzeugt, dass er ihn als Wirt ideal besetzt fand. Unterstützt wird U12 von einer Reihe von kellnernden Einheiten ohne abweichende Marotten.

Zu den Stammgästen der "Blaupause" zählt im Übrigen Ensign Nommarx, ein kräftiger Yinchorri mit tief hängenden Mundwinkeln. Der Verantwortliche der Bordwäscherei ist auf unheimliche Weise zu jeder Tageszeit an der Bar anzutreffen und hat den Ruf erworben trotz seiner stillen, schwermütigen Aura warum-auch-immer ein geschwätziger und lebhafter Zeitgenosse zu sein.

Hinter den KulissenBearbeiten

  • Die häufige Anlehnung an die griechische Mythologie bei den verschiedenen Schiffsnamen – Electra, Aello, Celaeno, Ocypete und Podarge – folgt Beispielen wie Natasi Daalas Schlundflotte und dem berühmten Sternenzerstörer Chimaera. Die ursprünglichen Harpyien selbst sind auf diese Weise inspiriert und gerechtfertigt worden.
  • Die Idee zur Organisation in Flug- und Angriffsabteilungen ist der sogenannten SpecPlate des Sternenzerstörers Avenger entliehen. Eine Urkunde dieser Art zur Electra hängt im Offizierskasino "Blaupause" aus und gibt ihr ihr Thema.
  • Für die Sollstärke einer imperialen Sturmtruppenkompanie zur Spielzeit, 128 NSY und fortlaufend, liegen keine verbindlichen Informationen vor. Daher machen sich in der Aufstellung der Kompanie A Einflüsse aus verschiedenen Rollenspielquellbüchern, andere Angaben und Mutmaßungen anhand der Legacy-Comics bemerkbar.
  • Das Y-92 Cyclops Landungsschiff und der HAVw E4 Juggernaut sind gedachte Nachfolger vom Y-85 Titan bzw. von verschiedenen Turbopanzern der Juggernaut-Serie. In Aufgabe und Aussehen sollen sie sich gleichen, doch verkörpern die erfundenen Modelle jeweils kleinere Ausführungen, um den Abmessungen einer Schnellen Fregatte der Ardent-Klasse Rechnung zu tragen.
  • Die Aufklärungs- und Kavallerieschwadron Raptor Claws erinnert bewusst an eine frühere Rollenspielgruppe mit dem selben Namen. Hierbei handelt es sich um eine imperiale Armeeeinheit, die in den Jahren 2002 und 2003 aktiv gewesen war und zeitweilig ebenfalls in Kampfläufern operierte.
  • Der Aufbau der Raptor Claws beruht auf dem der Lightning Squadron, wie sie in Galaxy at War dargestellt wird.
  • Eine Anspielung auf den Film "Quax, der Bruchpilot" enthält der Name des Barkeepers in der "Blaupause", FEG-U12. Das verwendete Flugzeug der Titelrolle ist nämlich eine Udet U 12.
  • Der Dauergast in der "Blaupause", Nommarx, ist eine Hommage an die Serienfiguren Morn bzw. Norm aus "Star Trek: Deep Space Nine" und "Cheers".

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