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Ayk
Ayk 01.jpg
Beschreibung
Spezies:

Rattataki

Geschlecht:

weiblich

Haarfarbe:

rassenbedingt Glatze

Körpergröße:

1,81 m

Besondere Merkmale:
  • rassenbedingt kreidebleiche Haut
  • Kopftattoos in simplen Formen
  • kybernetisches, rechtes Auge
  • Brandnarbe in dessen äußerstem Winkel
Biografische Daten
Geburtsdatum:

93 NSY?

Geburtswelt:

Kitel Phard?

Posten/Tätigkeit:

Agent

Fraktion(en):

One Sith

Admina
RS-Gruppe(n):

One Sith, z.b.V. Harpyien

Spieler:

NSC (Lui)

Die Rattataki Ayk ist einer der vielen unsichtbaren Agenten von Darth Krayts neuem Sith-Orden auf Korriban. Ursprünglich diente sie ausschließlich Darth Thorn, einem Lord aus der Spezies der Twi'leks, mit vielfältiger Verwendung: zur Aufklärung, als Spion, zur Sabotage, für Attentate, zur Kopfgeldjagd und als Grabräuberin. Hierzu gab sie sich neben anderen Identitäten als Prospektorin der Czerka Corporation aus und machte das Kundschafterschiff vom Typ MRX-BR Pacifier Zodiac 4 zu ihrer mobilen Basis, unterstützt von den Droiden Fergie und Fixit.

Nach Darth Thorns gewaltsamen Tod 127 NSY drohte Ayks ohnehin dünnes Band zu den Sith zu reißen, doch vermochte sie Kontakt mit dessen Schüler, dem mittlerweile selbst zum Lord als Darth Havok aufgestiegenen Menschen Rokur Brusk, herzustellen.

Darth Maladi ordnete sie später Darth Vultus bei.

LebenslaufBearbeiten

Ayks exakte Herkunft liegt im Schatten. Die Aufzeichnungen über sie beginnen in einem Waisenhaus der Imperialen Mission auf der auch Atrisia genannten Kernwelt Kitel Phard und listen ab ihrem Fund in der Babyklappe so gut wie keine erwähnenswerten Ereignisse bis zu ihrer Adoption im Alter von etwa elf Jahren auf. Ein Herglic namens Orcon Orvel nahm sich ihrer an, erwies sich aber umgehend als Vortäuschung eines sozial engagierten, gutmütigen Pflegevaters.

In Wirklichkeit beutete der vermeintliche Kaufmann die kräftige, frühentwickelte Rattataki nicht nur aus, sondern führte sie nach einer Spanne als unfreiwillige Assistentin für niedrige Arbeiten schließlich dem designierten Zweck in der Söldnerfirma Amber Shield, in der Orvel angestellt war, zu. Von Beginn an war Ayk, allen voran aufgrund ihrer vielversprechend kriegerischen Abstammung, als Kandidatin einer Kindersoldatenkompanie vorgesehen gewesen, mit der das Unternehmen versuchte, seine ausgebluteten Reihen aufzufüllen. Personell verlustreiche Kontrakte in dem seit Jahrtausenden immerzu auflebenden Konflikt zwischen der Botor-Enklave und den Daupherm-Planetenstaaten hatten die amoralische Maßnahme veranlasst. Die sonderlich talentierte Rattataki avancierte in kurzer Zeit zum treffsichersten Schützen ihrer Truppe, später zum Corporal im Söldnerheer.

Der verwerflichen Rekrutierungsstrategie war Erfolg beschieden. Amber Shield profitierte enorm von der mehrjährigen Auswahl bestimmter Rassen bei vorausgesetzter Entwurzelung, um skrupellose, schließlich gering entlohnte Kämpfer zu formen. Zu dieser Zeit diente das Unternehmen bereits seit Längerem den Plänen der im Verborgenen bleibenden Sith. Zum Beispiel erlangte der Orden über Amber Shield Zugang zu einflussreichen Persönlichkeiten, die die Firma als Klienten zu Personenschutzaufträgen beschäftigten, konnte Industriespionage betreiben oder Erpressungsmaterial sammeln, konzentriert auf den interstellaren Raum um Abregado-rae am Start der Rimma-Handelsroute. Die käufliche Armee war aber auch ein Mittel, der lokalen Bevölkerung die Ohnmacht der Galaktischen Allianz und Jedi aufzuzeigen und die Unzufriedenheit zu Gunsten des Imperiums zu fördern.

Ab einem Punkt hatte allerdings die Firma ihren Nutzen für die Sith überlebt, nämlich als sie begann, dem Orden zusehends zu entgleiten. Die Geschäftsleitung glaubte sich bald unantastbar. In deren Hochmut wurden gar Jobs zuwider den Interessen des Ordens angenommen. Die Dunkelseiter entschieden Amber Shield zu vernichten. Binnen Wochen verschwanden Vorstandsmitglieder auf rätselhafte Weise und Überfälle des organisierten Verbrechens auf Arsenale des Unternehmens wurden lanciert. Die Triumphe enthielt man Regierungsinstanzen und Behörden der Allianz sowie den Jedi gezielt vor, um deren Ruf nicht noch zu verbessern. Die letzte große Söldnereinheit von Amber Shield, und mit ihr die Rattataki, geriet schließlich aufgrund von Verrat in einen Hinterhalt der Dauferim und wurde nahezu ausgelöscht.

Darth Thorn.jpg

Darth Thorn entdeckte Ayk unter den Überlebenden der Söldnerarmee von Amber Shield.

Die Sith lasen die Reste, die von ihrem zerstörerischen Werk übrig blieben, auf, Darth Thorn somit eine mittlerweile bestens an Schusswaffen ausgebildete und jungerwachsene Ayk. Der Twi'lek ermittelte ihre Machtsensitivität, doch verhielt sich das gemessene Potenzial zu gering, um aussichtsreich einer bewussten Beherrschung unterworfen und ausgebildet werden zu können. Ihre relative Empfänglichkeit äußerte sich ihr Leben lang latent und trug zu ihrer Begabung als Schütze bei.

Die heimatlose Rattataki fügte sich dem Lord schnell, wäre sie doch ohnehin mit ihrer plötzlichen Freiheit überfordert gewesen. Nichtsdestotrotz lernte sie sie in den Auszügen, die der gebieterische Twi'lek ihr gewährte, kennen und schätzen, ohne jemals Thorn als Leitfigur und Bezugsperson aufgeben zu können. Der Sith gewann im Gegenzug eine dienstbare Agentin zu seiner exklusiven Verfügung, die in einem Netzwerk aus Kontakten zu einem der Todeshändler reifte, die ihren vorherigen Lebensabschnitt gewaltsam beendet hatten.

Bald erkannte Darth Thorn, dass Ayk mehr als feige Anschläge von einem Aussichtspunkt und waffenstarrende Einschüchterung vermochte. Ihre Intelligenz und Abgeklärtheit empfahlen sie für verdeckte Operationen, ebenso solchen, zu denen in verschiedenen Rollen zu agieren war. Ihre breite Kenntnis militärischer Protokolle erlaubte der Rattataki, sich so gut wie in jeder Armee der Galaxis geradezu heimisch zu fühlen und entsprechend zu bewegen. Im zivilen Sektor konnte sie bedingt schauspielern. Die Uniform einer Angestellten der Czerka Corporation half beispielsweise enorm. In jener gab sich Ayk als Prospektorin aus, um vermeintlich Gasvorkommen und Erzadern zu suchen und zu bewerten, während ihre Messungen tatsächlich der militärischen Aufklärung dienten. In anderen Fällen kontaminierte sie etwa Grundwasser, um für örtliche Unruhe und den Vertrauensverlust gegenüber feindlichen Regierungen und den Jedi Sorge zu tragen.

Selbst nach Thorns Tod blieb Ayk ihren Sith-Gebietern ergeben. Über dessen inzwischen zum Sith-Lord aufgestiegenen Schüler Darth Havok gelang der Rattataki der Wiederanschluss an den Orden, um daraufhin Darth Maladi, der Chefin des Geheimdienstes, zur Verfügung zu stehen.

CharakterBearbeiten

Ungeliebt in die Galaxis geboren, verkrüppelte Ayk emotional, so dass sie nie imstande war, zu jemandem eine intakte Beziehung aufzubauen. Die harten Fährnisse beraubten sie jeglichen Grundvertrauens, aber führten auch zu ihrer von Söldnerkameraden kopierten Lebenshaltung, einen Genussmoment so intensiv zu erleben, als könnte es ihr letzter sein. Ihre Gefährten von einst imitiert sie in den gesuchten grobsinnigen Vergnüglichkeiten, von der Betäubung der Sinne über diverse Rauschmittel bis hin zu markigen Sprüchen und derben Späßen auf Kosten von Schwächeren beziehungsweise schwächer Empfundenen, um eben die Hackordnung zu zementieren, unter der Ayk selbst lange Zeit gelitten hatte.

Fergie.jpg

Meist am Steuer der Zodiac 4: der künstliche Pilot Fergie.

Bar einer moralischen Erziehung, misst sich Ayk vorrangig am Stand ihrer professionellen Fähigkeiten und den Erfolgen. Sie ist stolz auf die damit verbundenen Verdienste und die gewonnene Abgebrühtheit. Auch mit ihnen verteidigt die Agentin ihre hierarchische Position und beansprucht gar mehr.

Mit ihrem forschen Gebaren – abseits von anders gearteten Tarnidentitäten – behauptet sie lediglich an der Oberfläche ihre persönliche Freiheit, denn ihre Lebensplanung lässt sie sich auch noch in ihren Dreißigern bereitwillig von anderen gestalten, unter anderem über anderthalb Jahrzehnte von Darth Thorn. Er ließ Ayk oft weitgehend selbstständig operieren und gab ihr phasenweise, sobald er sie nicht für den Augenblick benötigte, viel Leine, doch auch ohne sie wäre die Rattataki dem Sith erhalten geblieben. Dabei versteht Ayk es durchaus ihren Unterhalt zu bestreiten, aber erst der Orden und sein langwierig-subtiler Eroberungsfeldzug verleihen ihrer Existenz einen hilfreichen Sinn.

FähigkeitenBearbeiten

Eindeutig sind Schusswaffen Ayks Domäne. Sie beherrscht so gut wie alle, und die, mit denen sie nicht vertraut ist, erlernt sie umgehend zu bedienen. Reaktionsvermögen, Treffsicherheit und die umsichtige Ruhe im Kampf, jeweils von ihrer geringen Machtsensitivität profitierend, machen aus der Rattataki eine hervorragende Schützin an schnell gezogenen Pistolen, am tödlichen Scharfschützengewehr und am größeren Kaliber – namentlich an einem Zwillingspaar aus an ihren Bedürfnissen angepassten BlasTech Industries LL-30, am ARC-9965 Blastergewehr und am schweren Merr-Sonn BB-23.

Dass Ayk über die Kraft verfügt, die 22 Kilogramm Gewicht des letztgenannten Typs zu handhaben, verrät bereits ihre an Muskelmasse ausgebildete Statur. Wider Erwarten vermag die teils antrainierte, teils über Myostim und Präparaten aufgebaute Stärke früh im Nahkampf zu versagen, da sie diese nie über Grundlagen hinaus zu einer Kunst entwickelte.

BeziehungenBearbeiten

Darth ThornBearbeiten

Mochte der ältere Twi'lek auch in seinen Machtkräften seinem späteren Eleven Rokur Brusk gerüchteweise nachgestanden haben, galt er stattdessen als intelligenter, meisterhafter Manipulator. So trat er zwar meistens freundlich und gönnerhaft auf, war aber letztendlich heimtückisch bis auf die Lekku und wusste um erzieherische Mittel wie den Entzug seiner Aufmerksamkeit. Ayk erfuhr sie, ohne sich Zeit seines Lebens von ihrem Gebieter unabhängig machen zu können und seine Kniffe zu durchschauen.

Fixit.jpg

Kommt es übel, näht Fixit seine Besitzerin schon zusammen.

Lord Thorn entdeckte ihr Bedürfnis nach väterlicher Zuwendung und missbrauchte es, um die Rattataki sich gefügig zu machen, indem er ihr das Gefühl gab sein persönlicher Champion zu sein und sie mit anschaulicher Enttäuschung zu verletzen verstand. Darüber hinaus appellierte der Sith an ihre Sehnsucht nach Bedeutsamkeit, als er ihr einen anstehenden großen Krieg versprach und ihr vermittelte Bestandteil einer galaxisweiten Verschwörung zu sein. Das komplette Ausmaß dieser enthielt der gerissene Twi'lek Ayk vor, wenngleich der Sith-Lord in Auszeiten, in denen die Agentin nicht für Einsätze benötigt wurde, sie durchaus zu sich an die im Geheimen wiederverwendeten Tempel der Sith auf Korriban rief, um ihr bewusst eine vage Ahnung von den Umfängen des Ordens zu gewähren und den Glauben an ihre Rolle zu bestärken.

Den Großteil ihrer fünfzehn Jahre unter Darth Thorn verbrachte Ayk allerdings jenseits des Planeten, so dass sie weder die Bekanntschaft mit seinem Lehrling Rokur Brusk machte noch sonst eine nennenswerte Verbindung mit einem anderen Sith aufzubauen vermochte. Dem entsprechend erschütterte der Verlust der langzeitigen Bezugsperson sie, worauf sich die riskante wie schwierige Herausforderung anschloss, Kontakt zu den Sith herzustellen, ohne ihren tödlichen Argwohn zu wecken.

Thorns Schüler, mittlerweile zu Darth Havok aufgestiegen, war nach einem vorsichtig arrangierten Treffen in Dreshdae hierbei soweit behilflich, als dass Darth Maladi, die Verantwortliche für die geheimdienstlichen Aktivitäten des Ordens, fortan über sie verfügte.

FergieBearbeiten

Der zeitgemäße Droide der FEG-Serie teilt mit Ayk die Brückenwachen der Zodiac 4 und ist aufgrund seiner überlegenen Befähigung auch sonst der hauptamtliche Pilot des Transporters. Er wäre wahrscheinlich dem durchschnittlichen Vermögen der Rattataki noch weiter enteilt, unterzöge seine Besitzerin ihn nicht regelmäßigen Löschungen seines Gedächtnisspeichers, um zu verhindern, dass mit Fergie wertvolle Informationen in feindliche Hände gelangen können. Die Vorbeugung unterdrückt ebenso die Entwicklung von Eigenheiten, wenn auch nicht von allen. Das an Arroganz grenzende und nichtverhohlene Selbstvertrauen in die eigene Kompetenz kehrt früh und verlässlich zurück und stellt ein Ärgernis dar. Ayk begegnet diesem auf ihre Weise, indem sie ihm im Widerspruch zu seiner maskulinen Programmierung einen Frauennamen gab.

FixitBearbeiten

Im Gegensatz zu Fergie vermag sich der medizinische Assistentdroide der älteren FX-6-Reihe mangels Vokabulator nur über angeschlossene Bildschirme und verkabelte Mitdroiden mitzuteilen, eine Unzulänglichkeit, die den Eindruck fehlenden Mitgefühls verstärkt. Ayk weiß allerdings die überraschende Frontlinientauglichkeit auf geschickt balancierten Rädern, seine Entschlossenheit und das Können seiner sechs Hände zu schätzen, obgleich sie nicht darauf erpicht ist, Fixit regelmäßig Patienten in der Gestalt ihrer Person zu verschaffen.

GrohadrarBearbeiten

Den bärenartigen Botori kennt Ayk noch aus Kriegen seines Volkes gegen die Dauferim. Gleichermaßen Veteranen, halten sie heute noch die Kanäle einander offen und sind sich gegenseitig von Nutzen. Die Rattataki profitiert insbesondere von den umfangreichen technischen Kenntnissen und den Schwarzmarktbeziehungen des auf Bogg 4 niedergelassenen Schiffmechanikers und Waffenschmieds. Obwohl der Nichtmensch mit harter Schale, aber weichem Kern, einige der wenigen Konstanten im Leben der Agentin darstellt, vertraut sie sich ihm nicht an. Bezüglich ihrer Auftraggeber lässt sie ihn kategorisch im Unklaren. Das Wort "Sith" wurde nie gegenüber dem Botori in den Mund genommen. Im Gegenzug für seine verschwiegenen Leistungen zahlt sie entweder in Credits oder jagt für ihn säumige Schuldner bis über die Monde von Bogden hinaus.

Orcon OrvelBearbeiten

Auf einer Rangliste der meistverhassten Personen, die Ayk begegnet sind, wird der Herglic Orcon Orvel stets eine obere Platzierung einnehmen. Er tötete ihre kurzlebige Waisenhoffnung auf ein schöneres, behütetes Leben, und ihrerseits hätte die Rattataki dies schon mit seinem Ableben vergolten, besäße der ehemalige Angestellte des Söldnerunternehmens Amber Shield nicht einen gewissen Wert für sie. Orvel überlebte die Zerschlagung der Firma, indem er in seinem Ehrgeiz nie über eine mittlere Position hinaus wollte, und verdiente sich seitdem als auf den Handelsstraßen beheimateter Informationsmakler, ferner als geschickter Fälscher von Urkunden und sonstigen Dokumenten. Mit jenem Können vermochte er auch einst eine kindliche Ayk aus der Einrichtung der Imperialen Mission auf Kitel Phard zu lösen und die später erwachsene Rattataki von ihren Vergeltungsabsichten abzubringen. Die seltenen Treffen und häufigeren Ferngespräche mit dem Herglic veranlassen Ayk auch jetzt noch zu Morddrohungen und sonstigen Feindseligkeiten, obwohl sie in den letzten Jahren merklich milder geworden ist.

Hinter den KulissenBearbeiten

Ursprünglich war Ayk als Spielercharakter für Runden der One Sith gedacht, fand dann aber Eingang in das erweiterte Umfeld der Harpyien als Antagonistin.

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